Kein Filmemacher spielt in der Entwicklung des modernen „New Horror“-Kinos, das die tradierten gotischen und surrealen Formen des klassischen Horrorfilms mit den Realitäten der sozialen Gegenwart konfrontierte (und damit unweigerlich ablöste), eine so tragende Rolle wie der Pittsburgher Regisseur George A. Romero. Über vierzig Jahre sind vergangen, seit er mit „Die Nacht der lebenden Toten“ einen der einflussreichsten Filme des Genres geschrieben und inszeniert hat.
Seine radikale Umdeutung des Zombie-Motivs verband er mit einem zutiefst pessimistischen Gesellschafts- und Menschenbild: Es war der Beginn eines nie wieder so fruchtbaren Horrorkinos, das in den 70er Jahren die Ängste junger wilder Grenzgänger in phantastische Paradigmen übersetzte.
Zu seinem 70. Geburtstag nun hat sich Romero einen persönlichen Traum erfüllt: Er hat einen Western gedreht, mit deutlichen Anleihen bei Howard Hawks’ „Rio Bravo“. Im Mittelpunkt steht dabei eine kleine Insel an der Küste Nordamerikas, um deren Besiedelung zwei rivalisierende alte Haudegen einen erbitterten Kampf führen. Die Ironie dieses Zwistes: Die Frontiere werden früher oder später ohnehin von lebenden Toten unterwandert.
Und wieder schlurfen sie: Romeros lebende Tote sind nicht...ähem, tot zu kriegen.Denn wie uns Romero in späteren Ausschnitten seiner zeitlich durcheinander gewürfelten Zombiefilme gezeigt hat, wird letztlich ganz Amerika – und getreu der US-Kinogesetzmäßigkeiten damit schließlich auch die ganze Welt – von Untoten heimgesucht. Die entsprechenden apokalyptischen Zustandsbeschreibungen lieferte der Regisseur vor allem in „Day of the Dead“ (1985) und „Land of the Dead“ (2005), der dritten und vierten Episode seiner nunmehr sechsteiligen Saga über die lebenden Toten.
Nach „Night“, „Dawn“, „Day“, „Land” und “Diary” nun also „Survival of the Dead“, eine weitere Variation, ein Zombiewestern. Der Film knüpft relativ unmittelbar an den Vorgänger an, der als Auftakt einer neuen Trilogie wieder bei Null begann: Der mürrische Colonel Crocket (Alan Van Sprang) blickt noch einmal auf den plötzlichen Ausbruch der Zombieseuche in „Diary of the Dead“ zurück, während die Rückkehr der Lebenden von den Toten nunmehr alles Sein und Tun bestimmt. Wie in Romeros bisherigen „Dead“-Filmen geht es hier zuallererst um neue logistische Herausforderungen: Wie sich organisieren in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, wie verlässliche soziale Gefüge bilden, um der Lage irgendwie Herr zu werden.
Selbst vor Kindern macht die allesverzehrende Seuche nicht halt.Crocket ist hier, trotz seines anfänglichen Off-Erzähltextes, jedoch nur eine Figur am Rande, eine unter vielen, die ums Überleben kämpfen. Im Mittelpunkt der Handlung steht Patrick O'Flynn (Kenneth Welsh), ein mürrischer Eigenbrödler, der sich von seinem Rivalen, dem despotischen Seamus Muldoon (Richard Fitzpatrick), von jener Insel vertreiben lassen musste, die noch Schutz bietet vor den lebenden Toten.
Schwimmen (wie in „Land of the Dead“) können die Zombies offenbar noch nicht, und die wenigen Untoten auf der Insel werden in Pferdeställen gehalten oder anderweitig in Ketten gelegt. Muldoon nämlich ist im Gegensatz zu seinem Widersacher davon überzeugt, dass für das Phänomen ein Gegenmittel gefunden würde und man die munteren Verschiedenen noch irgendwie retten könne. Eine spannende und neue Frage in Romeros Zombiezyklus: Der lebende Tote als nicht länger nur defekter, subjektloser Mensch.
Regie: George A. RomeroGenre:HorrorFilmstart: Spieldauer: 90 minDarsteller:Kenneth Welsh, Alan Van Sprang
HeadhuntersKinostart: 15. März 2012 Filmkritik lesen
Ghost Rider 2: Spirit of VengeanceKinostart: 23. Februar 2012 Filmkritik lesen
Young AdultKinostart: 23. Februar 2012 Filmkritik lesen
Der man hatte mal seine zeit in der er gute filme brachte, aber der neuste ableger der Dead Reihe zeigt mir das diese zeit vorbei ist...
Der film war einfach Scheisse!
Trotzdem!
Vorbei sind leider die Zeiten, wo man 1985 nach Zombie2, Minderjährig, Nachts mit Grippe und Fieber und nach dem Film mit noch mehr Fieber, nach Hause kam und sich nichtmehr in das dunkle Treppenhaus traute, mit Blick auf die Kellertür weiter hinten und einer Mutter die sagte "Herrje Junge, wie siehst du denn aus?" *seufz* hach ja...
gerade am anfang einer epedemie, wenn sich die mehrheit der bevökerung noch nicht über deren gefahr oder ursache im klaren ist, werden verwandte und geliebte, scheinbar kranke menschen aus unerfindlichen gründen agressiv.
natürlich ist man den angriff eines einzelnen zombies meist überlegen und kann den opa schnell ans bett fesseln oder im zimmer einsperren. aber leider erst nachdem oma bzw. onkel peter einen bösen kratzer/biss abbekommen hat!
ans enthaupten des aufeinmal so agillen opis denkt dann natürlich noch keiner.
ja so wird es einige tage weitergehen, krankenpfleger, polizisten, altersheimbewohner.
anfangs werden lokalen ordnungshüter die scheinbaren irren einsperren, familien aus angst die "kranken" und infizierte die wunden verstecken.
tja und dann kommt der tag, wenn das öffentliche system fällt und jeder sich um sich selbst kümmert.
ums kurz zu machen, vor den großen zombiemassen, werden die menschen einen zombieangriff aufgrund ihrer schnelligkeit entkommen können, aber durch das durch die verletzungen übertragene virus wird er trotzdem sterben.(kratzer passieren schneller als du denkst)
desweiteren werden zombies nur durch zerstörung des gehirns unschädlich gemacht, wodurch angeknaberte menschen auch wiedergeboren werden.
das hunderte zombies nicht viel von einen menschen übriglassen stimmt zwar, ist aber an den zeitpunkt, wenn solche ausmaße erreicht werden, dann eh egal.
2.das es sich bei 28 days later um "infizierte" handelt hatte ich gesagt.
infizierte nennen sich die schon gewordenen "zombies" in 28 days later.
während in den meisten zombie filmen, man durch ein virus zum zombie wird ohne einen vorhergegangenen biss!ein zombie beisst seltener, er frisst.
oder wieso wurden die meisten(alle?) bei den romeros "dead" filmen zerfleischt?
denkt sich so n zombie vielleicht, "ah komm, den fress ich net auf, den beiss ich kurz, damit er einer von uns wird und wir so mehr chance haben, gegen die menschen einen siegreichen kampf zu tragen"...
ich glaube kaum!
bei klassichen zombies handelt es sich
um "lebende tote", also sich bewegende verfaulende leichname.
diese benötigen weder essen, schlaf noch irgentwelche körperfunktionen ausser ihr gehirn. von solchen zombies gebissene menschen nennen sich "infiizierte".
nach einen sich rapide verschlechternen krankheitsverlauf sterben diese und werden nach ein bis zwei stunden wiederbelebt.
bei filmen wie 28 day later, sind "infizierte": lebende sich ernährende menschen welche von einen virus in mehr oder weniger hirnlose, wütende jäger verwandelt werden. diese können wie jeder mensch getötet werden.
dank meinen "zombie survival guide" bin ich bestens informiert und vorbereitet.
übrigens: ich will nicht klugscheißen sonder euch nur das leben retten :P
infizierte =! zombies.
(Teil 1 und 2 mit den verschiedenen Survivors werden als Film rausgebracht... ^^ )
Das wäre episch ;) Infizierte gegen Survivors...
Und die speziellen Infectets brauchen coole Boss-Momente - ganz besonders der Tank >:]
Bin jedenfalls gespannt und werd ihn mir anschauen :)