Nach dem Erfolg von "The Dark Knight", der von manchen Kritikern schon eher als Actionthriller denn als Superheldenfilm eingestuft wurde, muss sich Warner Bros die Frage stellen, ob sich deutlich ernsteres, mit moralischer Schwere behaftetes Material einfach besser an den Kinokassen macht.

Jetzt hat sich auch der Hauptdarsteller des letzten Superman - Films, Brandon Routh, zu Wort gemeldet und nimmt Stellung zu den zahlreichen Gerüchten, dass ein Sequel zu "Superman Returns" düsterer und grimmiger werden solle.


Seiner Meinung nach gibt es keinen Grund den Charakter Supermans noch stärker in moralische Konflikte zu stürzen und damit melancholischer oder rachsüchtiger zu machen. Schließlich habe der Held bereits jetzt schon genug mit seiner Identität als Nichtmensch zu kämpfen. Außerdem passe es einfach nicht zu dem in Comics etablierten Charakter, lebensverneinende oder in ähnlicher Weise pessimistische Charakterzüge zu zeigen. Dies sei auch wohl eher nicht, was die Fans sehen wollen.

Er sieht eher die Wahl der Kontrahenten Supermans als ein geeignetes Stilmittel an, den Film in eine ernstere Richtung zu bringen. Für den nächsten Film würde sich Routh den "Brainiac" wünschen. Gerade entwickelt DC Comics eine neue Story um den, Gedanken und Maschinen kontrollierenden, Superschurken. Diese würde sich nach der Meinung des Schauspielers eventuell zu einer parallelen Verfilmung eignen. Der Brainiac ist schließlich einer der etabliertesten Charaktere in der Riege der Widersacher des Kryptoniers.

Leider läuft der Vertrag zwischen Warner Bros und Brandon Routh in nicht allzu ferner Zeit aus, aber es scheint, als würde sich der Schauspieler gerne noch für einen Superman-Film verpflichten lassen. Doch ob es wirklich zu einem Sequel oder dem von Mark Millar geplanten epischen Trilogie - Projekt (gamona berichtete ) kommt, ist noch unklar.

In dem Interview auf IESB.net spricht der Mime überdies über seine Rolle als schwuler Pornodarsteller in der bald erscheinenden schlüpfrigen Komödie "Zack and Miri make a porno".