Warner Bros. hat früher als ursprünglich geplant den ersten Trailer zu David Ayers Suicide Squad veröffentlicht. Dazu hat das Studio ein Statement abgegeben. Zudem schauen wir uns an, welche Fragen der Trailer aufwirft und welche Hinweise auf die Story vorhanden sind.

Suicide Squad - Warner Bros.' Statement zum Leak und Fragen, die der Trailer aufwirft

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Das Suicide Squad auf seinem Weg ins Verderben?
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Im Grunde müsste jedes Studio wissen, dass es gefährlich ist, Material oder gar Trailer auf der Comic-Con zu präsentieren, die man der Öffentlichkeit erst später zugänglich machen möchte. Wenn die Fanbase nicht absolut treu ist oder wenn nur eine Person darunter ist, die das Abfilmen und Leaken von Trailern und Footages als eine Art Trophäe sieht, dann hat das STudio bereits verloren. Manchmal kann man als Filmemacher auf diese Weise eine Art Hype kreieren und es stellt sich die Frage nach der Athentizität eines Leaks, wie im Fall von Deadpool. Doch bei Filmen, die bereits grünes Licht erhalten haben und bei denen ganze Trailer auf der Comic Con gezeigt werden, wie beim Concept-Teaser zu Gareth Edwards' Star Wars Anthology: Rogue One und nun auch bei Warner Bros.' Suicide Squad, ist der Ärger natürlich groß.

Warner Bros. hat als Konsequenz den Trailer verfrüht zur Verfügung gestellt und Sue Kroll, Präsidentin von Warner Bros.' Worldwide Marketing and International Distribution hat dazu auch ein Statement geliefert:

"Warner Bros. Pictures und unser Anti-Piraterie-Team haben in den letzten 48 Stunden unermüdlich gearbeitet, um das Suicide Squad-Footage, das am Samstag aus Halle H entwendet wurde, einzudämmen. Es ist uns nicht gelungen, das Ziel zu erreichen. Heute veröffentlichen wir dasselbe Material, das illegal im Netz zirkuliert, in der Form, in der es kreiert wurde und in der hohen Qualität, in der es genossen werden sollte. Wir bedauern diese Entscheidung, da das Material eine einzigartige Erfahrung für Comic Con-Besucher sein sollte, aber wir können es nicht weiterhin erlauben, dass der Film in der schlechten Qualität des gestohlenen Materials repräsentiert wird."

Unglücklich für Warner Bros., aber eine Freude für all jene, die nicht die Gelegenheit hatten, zur Comic Con nach San Diego zu gehen. Interessanterweise wurde auch bereits der Teaser-Trailer zu Batman v Superman: Dawn of Justice auf diese Weise geleakt.

Nichtsdestotrotz sollte man sich nun dem Trailer zuwenden, denn der wirft interessante Fragen auf und gibt einige Hinweise auf die Story.

Origin-Stories:

Ganz offensichtlich wird Suicide Squad einige Rückblenden beinhalten, die sich teilweise auf die Ursprungsgeschichte der einzelnen Antihelden konzentrieren. Nicht alle Mitglieder des Suicide Squads werden eine Origin-Story erhalten. Der Trailer deutet auch darauf hin, dass es nicht alle Mitglieder schaffen werden.

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Auch Enchrantress erhält eine Origin-Story
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  • Ganz zu Beginn gibt es einen Blick auf June Moon aka Enchantress, die ähnlich wie in den Comics ihre Kräfte in einer dunklen Höhle erhält. Womöglich durch Dzamor.

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Ist das Harley Quinns Origin-Story?
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  • Auch Harley Quinns Vergangenheit als Dr. Harleen Frances Quinzel wird offenbar im Film aufgerollt. Bevor der Joker sie mental brach und sie als Harley Quinn in eine Art Hassliebe zu ihm verfiel, war sie Therapeutin im Arkham Asylum. Ob sie in Suicide Squad für oder gegen ihn arbeitet, wird im Trailer nicht klar. Doch an anderer Stelle gibt es einen Hinweis darauf, dass sie diesen Selbstmordauftrag dazu nutzen möchte, sich reinzuwaschen.

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Was motiviert Deadshot?
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  • Will Smiths Floyd Lawton aka Deadshot wurde ursprünglich als reicher Snob eingeführt, der erst versucht, ein Gesetzeshüter wie Batman zu werden, nur um ihn in einem Eifersuchtsanfall töten zu wollen, dann versucht Gotham als neuer Unterweltsboss zu regieren und schließlich zum Killer wird, der seine Dienste jedem feilbietet, der zahlen kann. Doch ganz so psychotisch scheint Smiths Deadshot nicht zu sein, deutet der Trailer doch an, dass dieser Floyd Lawton ein Familienvater ist und orientiert sich von daher mehr am schwermütigen, von Todessehnsucht geplagten Deadshot aus der ersten reinen Deadshot-Serie von 1987.

Verbindung zum DC-Universum:

Dass Warner Bros. und DC Entertainment versuchen, ein DC-Universum aufzubauen, das dem Marvel Cinematic Universe ähneln soll, ist mittlerweile bekannt. Doch Warner Bros. geht das Ganze, vielleicht auch durch Christopher Nolans Einfluss bedingt, weitaus düsterer an und kreiert offensichtlich eine Welt, in der selbst Superkräfte mehr geerdet wirken.

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Superman hat das Zeitalter übermenschlicher Kräfte eingeleitet
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  • Superman wird gleich zu Beginn des Trailer als der zündende Funken bezeichnet, der dazu führte, dass sich nun endlich alle Wesen mit übermenschlichen Kräften aus ihrem Versteck wagen, von denen aber nicht alle gute Absichten verfolgen. Hier könnten unter anderem Enchantress, Killer Croc und El Diablo gemeint sein.

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Batman scheint in Suicide Squad eine Art urbane Legende zu sein - ein Mythos
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  • Batman ist in Suicide Squad offenbar eine urbane Legende, die niemand wirklich zu Gesicht bekommen hat. Entweder das, oder er ist schon so lange fort, dass niemand mehr an ihn glaubt oder ihn alle für tot halten. Seine Popularität reicht dennoch aus, dass sich selbst Gangster mit einer Batman-Parodie von einer Maske auf Raubzug begeben. Das würde auch zum neuen Batman, dargestellt durch Ben Affleck passen, dessen Storyline Frank Millers The Dark Knight Returns folgt, einem Batman / Bruce Wayne, der sich lange aus seinem Superhelden-Dasein verabschiedet hat.

Robin:

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Ist Robin die Verbindung zwischen Suicide Squad und Batman v Superman: Dawn of Justice?
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  • Das führt auch direkt zum nächsten Punkt. Wie man weiß, wird es einen Cameo-Auftritt vom Joker in Zack Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice geben. Umgekehrt gibt sich auch der Dunkle Ritter ein Stelldichein in David Ayers Suicide Squad. Einmal wird er Amanda Waller in ihrem Büro konfrontieren und einmal erleben wir ihn in Aktion. Für die Jagd auf den Joker braucht Batman selbstverständlich keinen Grund, doch es deutet sich an, dass ihre Auftritte im jeweils anderen Film einen gemeinsamen Nenner haben wird - Robin. Oder besser: Robins Ableben. Ist das vielleicht auch der Grund, warum sich Harley Quinn dem Suicide Squad anschließt?

Die Mission:

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Etwas Schreckliches muss passiert sein
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  • Es ist immer noch nicht wirklich klar, worum es in Suicide Squad genau gehen wird. Offenbar ist der Joker, der laut den Worten Amanda Wallers gefasst wurde, wieder frei. Ist es die Aufgabe des Suicide Squads, ihn wieder einzufangen? Wenn ja, was führt der Joker im Schilde? Hat er dabei Unterstützung? Laut Zack Snyder sind Metropolis und Gotham Zwillingsstädte. Wenn dem so ist, wieso helfen weder Superman noch Batman? Wieso muss das Suicide Squad losziehen? Einzelne Bilder des Trailers zeigen Gotham (?) völlig menschenleer mit einzelnen Feuerwehrwagen, die herumstehen. Das Suicide Squad wird zudem von schwerbewaffneten Einheiten unterstützt. Deadshot sagt im Trailer auch: "Lasst uns die Welt retten!" Was ist passiert? Auf was für ein Himmelfahrtskommando wurden die Bösewichte geschickt? Waller stellt gleich zu Beginn des Trailers klar, dass, sollte was schiefgehen, man sich ohne Weiteres vom Suicide Squad distanzieren könne, allein dadurch, dass sie die "Bösen" sind. Es würde also keine Spur auf sie zurückführen. Hier stellt sich also die Frage: Ist es wirklich der Joker, den sie jagen?

Die Antworten auf die ganzen Fragen wird es ab dem 4. August 2016 geben, wenn Suicide Squad in den Kinos startet.

In David Ayers (End of Watch, Herz aus Stahl) Suicide Squad besteht das Team aus Rick Flag (Joel Kinnaman), Deadshot (Will Smith), Harley Quinn ( Margot Robbie), Enchantress (Cara Delevigne), El Diablo (Jay Hernandez), Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje), Boomerang (Jai Courtney), Slipknot (Adam Beach) und Katana (Karen Fukuhara), die von Amanda 'The Wall' Waller auf eine tödliche Mission geschickt werden. Der Joker wird von Jared Leto dargestellt und wirkt nun angesichts des Trailers so passend wie nur möglich. Das dürfte ein völlig neuer Joker sein, der zum Zeitgeist passt.

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