Die ersten Kritiken zu Regisseur David Ayers Suicide Squad sind da - und sie sind alles andere als gut. Doch das kümmert Ayer herzlich wenig, wie man an seiner Antwort sehen kann.

Suicide Squad - Regisseur David Ayer antwortet auf erste schlechte Kritiken

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Ist Suicide Squad wirklich so schlecht, wie es einige Kritiker meinen?
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Es ist mal wieder das relativ typische Bild: Comic-nahe Kritiker und Seiten, die sich mehr mit der Nerdkultur auseinandersetzen, sehen einen Superheldenstreifen positiver als traditionelle Filmseiten und Filmkritiker. Was bei Warner Bros. und DC Films' Batman v Superman: Dawn of Justice bereits der Fall war, ist auch bei Suicide Squad nicht anders.

Lucas Siegel von Comicbook feiert Suicide Squad als spaßigen, actiongepackten Streifen, auf den die Fans gewartet haben, ComicBookResources' Kristy Puchko klingt nicht mehr ganz so euphorisch, sieht in diesem Film aber die richtige Richtung für Warner Bros. und DC Films. Wesentlich nüchterner sieht es etwa The Hollywood Reporters Todd McCarthy, der es enttäuschend findet, dass Suicide Squad seine Versprechen nicht einhalten kann, während Vanity Fairs Richard Lawson Suicide Squad sogar für schlechter als der letztjährige Superflop Fantastic Four hält. Und das will was heißen.

Derzeit hat Suicide Squad einen Tomatometer von 34 Prozent auf Rottentomatoes - ziemlich wenig. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass das Publikum eine bessere Wertung abgeben wird, da hier die Fans sitzen.

Ayer übt sich in der Rebellion

Und wie war Ayers Reaktion darauf? Er antwortete mit einem Zitat des mexikanischen Revolutionärs Emiliana Zappata:

"Ich bevorzuge es, aufrecht zu sterben, als auf meinen Knien zu leben."

Daraufhin twitterte er eine weitere Nachricht, in der er sich genauer erklärte:

"Das Zitat von Zapata ist meine Art, zu sagen, dass ich den Film liebe und an ihn glaube. Ich habe ihn für die Fans gemacht. Es war die beste Erfahrung meines Lebens."

Sequel in Planung?

Und so überzeugt, wie der Regisseur klingt, müsste man doch meinen, dass er Feuer und Flamme für ein Sequel ist. Allerdings sei es ihm wichtig, wie die Fans den ersten Film finden werden.

"Alles ist möglich", so Ayer. "Jetzt muss ich erst einmal sehen, wie die Fans auf den Film reagieren. Wer weiß? Man weiß es nie. Ich habe den Film für die Fans gemacht und bin selbst einer. Aber bevor ich wieder meinen Kopf hinhalte, müssen noch ein paar Fragen geklärt werden."

Hierzulande startet Suicide Squad am 18. August dieses Jahres in den Kinos.

Was meint ihr? Lasst ihr euch davon abschrecken oder werdet ihr nun erst recht ins Kino gehen?

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