Suicide Squad-Produzent Charles Roven sprach in einem Interview über Regisseur David Ayers unkonventionellem Dreckigen Dutzend unter den Comicverfilmungen. Allerdings wird der Film nicht ganz so kompromisslos. So werde eine PG-13-Freigabe angestrebt.

Suicide Squad - Produzent Charles Roven: Wir streben eine PG-13-Freigabe an

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Suicide Squad so eine PG-13-Freigabe erhalten
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Eigentlich möchte man bei den großen Worten, die Regisseur David Ayer bislang über seinen Film verloren hat, meinen, dass Suicide Squad Deadpool auch wegen der Thematik in nichts nachsteht. Doch während 20th Century Fox "nur" ein kleines Budget für Deadpool zur Verfügung gestellt hat und sich das Team um Ryan Reynolds von daher so richtig austoben konnte, steckt wesentlich mehr Geld in Warner Bros.' Suicide Squad. Verständlich, dass man da auf Nummer sicher gehen muss.

"Das Ziel des Films ist definitiv PG-13", so Produzent Charles Roven auf Anfrage. "Wir wollen diese Filme vom Ton her einheitlich gestalten, da es sich hierbei um ein geteiltes Universum handelt. So lautet zumindest unser derzeitiger Plan - und noch einmal, während dies auch eine Geschäftsentscheidung darstellt, ist es auch eine kreative Bemühung. Man möchte offen sein für Änderungen, mal etwas anderes ausprobieren, sich inspirieren lassen. Das ist der ganze Prozess des Filmemachens, man muss Inspiration genauso zulassen, wie man auch einen Plan hat, was man machen will. Unser Plan sieht es derzeit vor, all diese Filme als PG-13 auszulegen. In einigen Fällen ist man hart an der Grenze von PG-13, aber noch immer jugendfrei."

Sieht ganz danach aus, als sei Deadpool vorerst der einzige Superheldenstreifen mit einem beabsichtigten R-Rating. Dennoch werde Suicide Squad das Publikum überraschen, wie Roven versichert: "Da sind eine Menge Charaktere in Suicide Squad. Und ich denke, ihr werdet von ihnen gefesselt sein. Sie haben alle unterschiedliche und fabelhafte Hintergrundgeschichten, sie sind sehr individualistisch veranlagt und ich denke, dass sie auch sehr, sehr menschlich sind, auf ihre eigene gestörte Art. Ich denke, die persönlichen Geschichten und wie sich diese zueinander verhalten, das wird überraschend werden."

Jared Leto verhielt sich wirklich seltsam am Set

Überraschend war auch Joker-Darsteller Jared Leto. Auch Roven kann bestätigen, dass er sich vom Rest des Teams isoliert habe. Man habe ihn sogar teilweise mit Mr. J ansprechen müssen, damit er auf einen reagierte.

In David Ayers (End of Watch, Herz aus Stahl) Suicide Squad besteht das Team aus Rick Flag (Joel Kinnaman), Deadshot (Will Smith), Harley Quinn ( Margot Robbie), El Diablo (Jay Hernandez), Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje), Boomerang (Jai Courtney), Slipknot (Adam Beach) und Katana (Karen Fukuhara), die von Amanda 'The Wall' Waller (Viola Davis) auf eine tödliche Mission geschickt werden. Welche Rolle Enchantress (Cara Delevigne) und der Joker (Jared Leto) in dem Ganzen spielen, ist derzeit noch nicht ganz genau klar.

Suicide Squad startet voraussichtlich am 4. August 2016 in den Kinos.

Suicide Squad - Empire Covers

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