Insidern zufolge soll sich der von Disney geschasste Filmemacher James Gunn (Guardians of the Galaxy) im Gespräch für das Drehbuch zu Suicide Squad 2 befinden. Und bei Möglichkeit sogar Regie führen.

Wird James Gunn als Nächstes einen DC-Streifen inszenieren?

Gerade erst gab es den nächsten Rückschlag für Filmemacher James Gunn nach der Kontroverse um seinen Rausschmiss bei Guardians of the Galaxy Vol. 3: Sein Horrorfilm BrightBurn soll erst mit rund sechs Monaten Verspätung in die Kinos kommen. Statt November 2018 soll der Film nun im Mai 2019 erscheinen. Da kommt die nächste Nachricht wie gerufen, denn offenbar haben Warner Bros. und DC Films die Gelegenheit ergriffen, einen der besten Regisseure innerhalb des Marvel Cinematic Universe anzuwerben. Denn wie es heißt, soll Gunn im Gespräch für das Drehbuch zu Suicide Squad 2 sein.

Aber nicht nur das, Gunn soll - er ist immerhin auch ein begnadeter Drehbuchautor - nicht nur das Drehbuch zum Sequel verfassen, sondern eventuell auch Regie führen. Sollte er also tatsächlich auch die Regie übernehmen, könnte er dem Film womöglich einen dringend benötigten Soft-Reboot verpassen. Eventuell würde das auch eine Neubesetzung einiger Rollen bedeuten, denkbar ist dennoch, dass nicht wenige der Darsteller Interesse daran haben könnten, mit Gunn zusammenzuarbeiten. Mit den beiden Guardians of the Galaxy-Filmen hat der 52-Jährige bereits bewiesen, dass er nicht nur spektakuläre Action inszenieren, sondern auch gewitzte Dialoge schreiben und vielschichtige Charaktere erschaffen kann. Zwei dieser Dinge fehlten bei David Ayers Suicide Squad.

Ursprünglich war Gavin O'Connor, Regisseur von The Accountant, für die Regie und das Drehbuch vorgesehen. Als dann vor wenigen Monaten David Bar Katz und Todd Stashwick an Bord geholt wurden, um O'Connor am Drehbuch zu unterstützen, war noch nicht absehbar, dass er ganz abspringen würde. Laut Variety soll ein anderer Warner Bros.-Streifen eine Rolle dabei spielen: Birds of Prey.

"In Bezug auf Gavin O'Connor und Suicide Squad 2 heißt es, dass seine Story für das Sequel nahezu identisch mit der von Birds of Prey sei. Und als diesem Film zuerst und damit noch vor Suicide Squad 2 grünes Licht gegeben wurde, zeigte sich O'Connor frustriert und entschied sich zugunsten des anderen Filmprojekts Has Been."

Welche Gründe es auch gegeben haben könnte, dass O'Connor nicht mehr länger am Projekt beteiligt ist, für Warner Bros. und DC Films und nicht zuletzt für die viel zu oft enttäuschten DC-Fans dürfte die Aussicht, dass James Gunn das Ruder übernimmt, mehr als blendend sein.