Regisseur David Ayers Suicide Squad mag zwar nicht besonders gut wegkommen bei den kritikern, dafür hat der Film weltweit bereits über 600 Millionen Dollar eingespielt - kein schlechtes Ergebnis, dafür dass der Film weder Reboot, Remake noch Sequel ist. Über die schlechten Kritiken sprach nun Drehbuchautor John Ostrander. Und er lässt kein gutes Haar an ihnen.

Suicide Squad - Drehbuchautor John Ostrander schimpft über die miesen Kritiken

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuSuicide Squad
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 4/51/5
Das Suicide Squad ist bereit, Kritikern in den Allerwertesten zu treten
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Irgendwie ist 2016 nicht unbedingt das Jahr der Blockbuster, selbst Comicverfilmungen und Superheldenstreifen laufen nicht so gut, wie erwartet. Entweder floppt ein Blockbuster an den Kinokassen, oder fällt bei den Kritikern durch, oder auch beides.

Bei Regisseur David Ayers Suicide Squad verhält es sich da nicht anders: Der Film, der das DC Extended Universe aus dem Dreck ziehen soll, hat zwar einen sehr guten Run an den internationalen Kinokassen mit über 600 Millionen Dollar an Einspiel, fiel aber bei den Kritikern massiv durch. Der Tomatometer auf Rotten Tomatoes steht derzeit bei 26 Prozent, der Metascore bei Metacritic bei etwas besseren 40 Prozent, während Suicide Squad auf imdb mit 6,8 Sternen wesentlich besser dasteht.

"Kritiker sind voreingenommen"

Der größte Kritikpunkt war der, dass die Story einfach zu hanebüchen sei. Und wer könnte besser darauf antworten als Drehbuchautor John Ostrander? Darauf angesprochen lautete seine Antwort:

"Zuallererst möchte ich sagen, dass ich keine Kritiker diskreditieren möchte", so Ostrander. "Allerdings habe ich ein Problem damit, wenn ein Kritiker bereits mit einer Haltung hereinkommt, egal ob nun bei Suicide Squad oder bei jedem anderen Film. Sie betrachten den Film nicht so, wie er ist. Ich habe einige Kritiken gelesen, die gepasst haben, selbst die nicht erfreulichen. Solange sie den Film ehrlich bewertet haben, kein Problem. Aber wenn jemand mit der Haltung hereinkommt, 'Ich bin der Superheldenstreifen überdrüssig', 'Ich werde ihn nicht verschonen', 'Es muss schon ein Meisterwerk sein, um mich zu überzeugen' - ich denke nicht, dass dies richtig oder gar fair ist. Es gab eine Menge Fans, die den Film nicht mochten und das ist okay, sie haben das Recht auf eine eigene Meinung, selbst wenn sie falsch liegen. Ich weiß, dass das Einspielergebnis kein Gradmesser dafür ist, was gut oder schlecht sein soll, aber schaut euch an, wie viel Suicide Squad derzeit eingespielt hat. Ich denke, der Film läuft gut."

Zuvor klang er aber deutlicher: "Ich hab es verstanden - sie müssen alle Filme anschauen, die es gibt und sind es leid, Blockbuster anzusehen. Wenn ein Superheldenstreifen nicht The Dark Knight ist, dann zicken sie. Ich denke, das ist hier zu einem gewissen Grad der Fall. So wie ich mich auf den Film gefreut habe, so haben sie ihn bereits gehasst."

Suicide Squad läuft derzeit in den deutschen Kinos. Wer war schon drin? Wie fandet ihr ihn?

The Revenant - Der Rückkehrer - Alle Rollen und Karriereschritte von Publikumsliebling Leonardo DiCaprio

Klicken, um Bilderstrecke zu starten (44 Bilder)

Aktuellstes Video zu Suicide Squad

Suicide Squad - Exklusiver Clip: War das jetzt zum Anheizen gedacht?3 weitere Videos