In der aktuellen Ausgabe des Empire-Magazins spricht Regisseur David Ayer über seinen etwas anderen "Superhelden"-Streifen Suicide Squad und erklärt, inwiefern sich dieser Film von anderen Comicverfilmungen unterscheiden wird.

Suicide Squad - David Ayer erklärt, wie sich Suicide Squad von anderen Comicverfilmungen unterscheidet

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Mit Suicide Squad werden Warner Bros. und DC Entertainment den wahrscheinlich exotischsten Antihelden-Streifen seit Matthew Vaughns Kick-Ass in die Kinos bringen. Zusammen mit Batman v Superman: Dawn of Justice kann man durchaus schon jetzt sehen, dass Warner Bros. ein Kontrastprogramm zum kunterbunten Marvel Cinematic Universe auffährt, das durchaus funktionieren könnte. Und wie sich sein Dreckiges Dutzend unter den Comicverfilmungen noch von anderen Genre-Vertretern unterscheidet, das erklärte Regisseur David Ayer in der aktuellen Empire.

"Wisst ihr, in all diesen Filmen geht es darum, die bösen außerirdischen Roboter vom verdammten Planet X zu bezwingen, bevor diese die Welt vernichten", so Ayer. "Und wen interessiert das? Aber diese Geschichte hier über den Kampf, die Isolation und Leute, die schlecht behandelt wurden und auf einmal eine Rettungsleine zugeworfen bekommen... die ist nicht so schlecht... Mir gefällt der Gedanke, dass dies die Comicverfilmung 2.0 ist."

Da hat Ayer durchaus recht. In zuvielen Superheldenstreifen ging es mittlerweile "um das Schicksal der Welt", ohne dass es auch nur irgendwie greifbar für das Publikum war. Man hatte nicht das wirkliche Gefühl, dass auch nur das Unmittelbare außerhalb der Handlungsorte in echter Gefahr war. Das beste Beispiel waren Joss Whedons The Avengers: Age of Ultron und Josh Tranks Fantastic Four. Zu keinem Zeitpunkt hatte man bei diesen Filmen wirklich Angst um die Helden oder gar um die Zivilisation an sich. Also wieso nicht gleich auf Einzelschicksale konzentrieren, statt wie immer das große Ganze zu erfassen. Das glaubt das Publikum doch sowieso nicht mehr.

Nicht glauben wollte auch Produzent Charles Roven, dass Suicide Squad grünes Licht erhalten würde. "Wir hatten gerade erst mit den Dreharbeiten zu Batman v Superman: Dawn of Justice begonnen, wir dachten darüber nach, wie wir das DC Justice League Universum erweitern könnten", so Roven, "und dann kam Ayer herein pitchte uns seine Idee zu Suicide Squad. Sie hatte dieses Düstere und diese Kanten, während das Ganze vom Ton her noch immer im Rahmen dessen war, was wir mit diesen Filmen versuchen. Und es ist einfach unmöglich, dass man einen so großen Film vom Pitch bis zum Start der Dreharbeiten schneller durchbekommt wie wir."

Offensichtlich traf Ayer mit seiner Idee einen Nerv bei den Verantwortlichen. Das klingt schon mal positiv. Hier könnt ihr noch einige neue Bilder zu Suicide Squad ansehen.

Suicide Squad wird voraussichtlich am am 4. August 2016 in den hiesigen Kinos starten.

Suicide Squad - Empire Covers

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