Das Leben von Tech-Visionär und Apple-Gründer Steve Jobs bietet mehr als genug Stoff für einen spektakulären Kinofilm. Im April dieses Jahres wurde bekannt gegeben, dass Regisseur Danny Boyle ("Trainspotting", "Slumdog Millionaire") an einem Biopic über Jobs arbeitet. Damals für die Hauptrolle vorgesehen: Leonardo di Caprio, mit Sicherheit einer der größten Stars des modernen Hollywood. Boyle und er drehten zusammen bereits den Film "The Beach". Doch jetzt muss sich Danny Boyle wohl einen neuen Mann für den Job(s) suchen.

Wie berichtet wird, soll Leo das Projekt verlassen haben. Als Grund wird gemunkelt, dass Di Caprio statt dem Jobs-Biopic lieber den Western "The Revenant" drehen möchte, dem nächsten Projekt on Alejandro Gonzalaz Inarritu. Danach möchte der Schauspieler erst einmal eine Weile Drehpause einlegen.

Wer könnte statt Leo Steve spielen? Laut Berichten sollen Christian Bale, Matt Damon, Ben Affleck und Bradley Cooper die Wunschkandidaten sein. Besonders Bale soll bei den Machern hoch im Kurs stehen, sieht er doch Jobs nicht unähnlich. Was man von Ben Affleck jetzt nicht gerade behaupten kann. Außerdem hat Christian Bale das berühmte Talent zur rapiden Gewichtszu- und -abnahme, was für diese Rolle sehr wichtig sein könnte.

Eine Verfilmung des Lebens von Steve Jobs gab es bereits 2013. In "jOBS" spielte "Two and a half men"-Star Ashton Kutcher die Titelrolle. Trotz seiner großen optischen Ähnlichkeit mit dem echten Jobs konnte Kutcher allerdings in der Rolle nicht überzeugen, so wie auch der Rest des Films die Kritiker nicht begeisterte.

Das Drehbuch für das aktuelle Jobs-Projekt bei Sony wurde von niemand geringerem als Oscar-Preisträger Aaron Sorkin ("The West Wing", "The Social Network") verfasst und basiert auf der Bestseller-Biografie von Walter Isaacson.

Steve Jobs gründete 1977 gemeinsam mit Steve Wozniak in seiner Garage das Unternehmen Apple, das sich zu einem der bekanntesten Unternehmen der Welt entwickelte und seit Jahren als die wertvollste Marke der Welt gilt. Besonders durch seine Innovation im mobilen Bereich konnte Apple im neuen Jahrtausend gigantische Erfolge feiern.

Jobs kreierte mit dem iPod, dem iPhone und dem iPad visionäre Technologie-Produkte, die den Massengeschmack und die Computer-Branche entscheidend formten. Dabei galt Steve Jobs stehts als brillanter, aber auch als schwieriger Anführer, der seine Visionen oft rücksichtslos umsetzte. Am 5. Oktober 2011 verstarb Jobs zu Hause an den Folgen einer schweren Erkrankung von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Seit dem Tod des Visionärs hat Apple immer wieder mit Image-Problemen zu kämpfen