Regisseur David Fincher scheint offenbar von Sony aus dem geplanten Biopic Steve Jobs um den gleichnamigen Apple-Mitgründer geschmissen worden zu sein. Wie The Hollywood Reporter berichtet und sich dabei auf mehrere Quellen beruft, stellte der Regisseur von Filmen wie Fight Club und The Social Network zu hohe Forderungen.

Steve Jobs - 'Fight Club'-Regisseur stellt zu hohe Forderungen

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Sony sucht nach einem neuen Regisseur.
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Er verlangte in Verhandlungen nicht nur 10 Millionen US-Dollar an Gage, sondern ebenso die Kontrolle über das Marketing. Aber damit war Sony wohl nicht einverstanden. Bereits für Verblendung gab ihm Sony eine sehr große Kontrolle über das Marketing und erlaubte ihm, in der Kampagne zu dem Film den Slogan "The feel bad movie of Christmas" zu verwenden.

Eine Quelle behauptet, dass Fincher durchaus wieder zu den Verhandlungen zurückkehren könnte, bezeichnete die Gagen-Forderung aber als lächerlich. Schließlich drehe man hier weder einen Transformers-Film noch einen neuen Streifen rund um Captain America. Es gehe um Qualität und nicht um "Commerciality". Er solle im Falle des Erfolges honoriert werden und nicht vorher.

Zuletzt verlangte David Fincher laut The Wrap das Mitwirken von Schauspieler Chrian Bale, der den verstorbenen Apple-Chef verkörpern sollte. Nur dann wolle er angeblich den Film drehen. Auch das könnte bei den Verhandlungen durchaus für einen Zwist gesorgt haben.