„Sing und schwing das Bein, lass die Sorgen Sorgen sein.“ – Eine Weisheit, die schon Jim Hensons Fraggles auf Lager hatten. Zwar wird bei „Step up: Miami Heat“ nicht selbst gesungen, aber dafür zu wummerndem Beat mächtig viel getanzt. Dabei geht die Geschichte fast völlig unter.
Die seichte Geschichte hat man schon dutzendfach gesehen. Einzig gut: die originellen Tanzeinlagen.FazitMitten in Miami bereiten sich mehrere Leute auf etwas vor. Sie haben die Örtlichkeit genau ausgekundschaftet, sie wissen, wie lange sie für ihre Mission Zeit haben. Es ist wie ein generalstabsmäßig geplanter Bruch. Aber die Jungs und Mädels berauben niemanden und brechen auch nirgendwo ein. Stattdessen … tanzen sie!
Sean und seine Freunde sind der Mob. Sie haben das Konzept des Flashmobs auf die Spitze getrieben, indem sie an den unmöglichsten Plätzen Tanzroutinen vorführen, die es in sich haben. Das Ganze wird gefilmt und auf YouTube gestellt. Dort kann man nämlich 100.000 Dollar gewinnen, wenn man zehn Millionen Klicks mit einem Video generiert.
Es dauert nicht lange und Sean integriert seine neue Freundin Emily in den Mob. Emily möchte Tänzerin werden, sehr zum Missfallen ihres Vaters, der ein reicher Geschäftsmann ist und plant, den Großteil des Strips dem Erdboden gleichzumachen und stattdessen Wolkenkratzer hinzustellen. Da Sean und seine Freunde dort leben, beschließen sie, etwas dagegen zu tun – im Mob-Stil!
Sie tanzen und geben jenen, die keine Stimme haben, eine Möglichkeit gehört zu werden. Aber können sie wirklich das Großprojekt stoppen und ihre Heimat retten?
Tanzt, tanzt! Sonst seid ihr verloren.Real ist an diesem Film nichts, außer vielleicht das durchaus nett anzusehende Herumgetänzel der Protagonisten. Tatsächlich mutet die Geschichte schon wie ein Märchen an, denn wie am Ende alles Eitelsonnenschein ist, hätten sich das die Gebrüder Grimm auch nicht schöner ausdenken können. Die Botschaft ist dabei albern: Die Macht des Tanzes kann sogar das Herz von knallharten Geschäftsleuten (und plötzlich mitgroovenden Bürgermeistern) erweichen. Sieht nett aus, ist aber natürlich total abstrus.
Im Grunde passt das zum Film jedoch, denn abgesehen von den phantasievollen Tanzeinlagen gibt es hier nichts, was man nicht schon dutzendfach gesehen hätte. Die Tochter stellt sich gegen den Vater? Check. Der arme Schlucker und das reiche Töchterlein finden allen Widrigkeiten zum Trotz zusammen? Check. Die besten Freunde zerstreiten sich? Check. Die Versöhnung folgt keine zehn Minuten später? Check. Die Tochter entscheidet sich für ihren Traum, statt ihrem Vater zu gefallen? Check. Nach 90 Minuten ist der Spuk vorbei? Check.
Regie: Scott SpeerGenre: Musik, DramaFilmstart:
Bikini Spring Break MassakerKinostart: 17. Juni 2013
Superman: Man of SteelKinostart: 20. Juni 2013 Video ansehen
Hangover 3Kinostart: 30. Mai 2013 Video ansehen
The Witcher 2: Assassins of Kings
Mit der derzeitigen und auch weiteren Benutzung dieser Seite stimmen Sie unseren Nutzungsbestimmungen zu.
Copyright 2003-2013, Webguidez Entertainment GmbH
Impressum | Team | Jobs | Netzwerk | Get Hosted | FAQ | Kontakt
gamona Server und Datenbanken werden professionell gewartet von der Comtrance GmbH
LOL :D ;P ;P ;P ;P ; P