Stars & Sternchen - Zwei Jahre nach Tod von Paul Walker: auch Vater verklagt Porsche

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/35Bild 1/351/35
Paul Walker starb zu einer Zeit, während Fast & Furious 7 noch gedreht wurde.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Rund zwei Jahre nach dem Tod von Paul Walker (Fast & Furious) verklagt auch dessen Vater den deutschen Autohersteller Porsche. Erst im September berichteten wir von einer Klage der Tochter.

Der Vater verwaltet Pauls Nachlass und reichte jetzt eine Klage ein, laut der der Porsche Carrera GT, in dem sein Sohn saß, angeblich nicht sicher genug war. Die Klage zitiert dabei Sicherheitsmechanismen, die auch schon in anderen Klagen genannt wurden und die (bei richtiger Funktion) möglicherweise Schlimmeres hätten verhindern können.

So werden unter anderem Verstärkungen für die Türen, eine Fahrdynamikregelung oder auch ein System genannt, das ein Ausbrechen des Feuers nach einer Kollision hätte verhindern können.

Hintergrund zu Paul Walkers Tod

Paul Walker saß auf dem Beifahrersitz eines Porsche Carrera GT, der von seinem Freund und Rennfahrer Roger Rodas gesteuert wurde. Bei einer Geschwindigkeit von 160 Kilometern in der Stunde verlor Rodas die Kontrolle über das Fahrzeug in einem Stadtteil von Santa Clarita nördlich von Los Angeles. Das Auto prallte unter anderem gegen einen Baum und ging in Flammen auf – beide Fahrer konnten nur noch tot geborgen werden.

Erst vergangenen Mittwoch wurde ebenso von Kristine Rodas, der Witwe des Rennfahrers, Klage auf "widerrechtliche Tötung" gegen Porsche eingereicht. Am 12. November fand eine Anhörung statt, auf der das Unternehmen deutlich machte, dass der verunglückte Carrera GT technisch verändert und unsachgemäß gewartet wurde. Beides soll mit zu dem Tod von Walker und Rodas beigetragen haben.