Manch einer ist der Meinung, Star Wars: Episode I - III habe die Karriere des damaligen Jungstars Hayden Christensen beendet, bevor sie richtig begann. Vier Jahre hörte man nichts mehr von ihm. Doch es war seine eigene, bewusste Entscheidung, sich eine Auszeit von Hollywood zu gönnen. Nun teilte er mit, warum.

Stars & Sternchen - Warum sich Hayden Christensen nach Star Wars von Hollywood verabschiedete

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Hayden Christensen in 90 Minutes in Heaven
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Mit gerade einmal 19 Jahren erhielt Jungschauspieler Hayden Christensen die vermeintlich größte Rolle seiner Karriere. Eine Rolle, für die manch ein anderer "über Leichen" gegangen wäre - die des Anakin Skywalker. Der Mann, der später als Darth Vader in Erscheinung treten sollte, nachdem er der dunklen Seite der Macht in George Lucas' Star Wars-Saga verfiel.

In Hollywood ist es praktisch unmöglich, eine derart große Rolle in einem Multimillionendollar-Projekt zu übernehmen, ohne dass sie sich auf die eigene Karriere auswirkt - im Guten wie im Schlechten. Nach Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith spielte Christensen noch in einigen Filmen mit, darunter Doug Limans Jumper und John Luessenhops Takers - The Final Job. Doch nach 2010 hörte man einige Jahre nichts mehr von ihm. Denn was Christensen besonders missfiel, war die Tatsache, dass er das Gefühl hatte, seine Karriere sei ihm auf einem silbernen Tablett serviert worden.

Hayden Christensen wollte nicht von Star Wars profitieren

"Ich wollte nicht mit dem Gefühl durch das Leben gehen, dass ich bloß auf einer Welle ritt", so Christensen. Stattdessen kaufte er sich eine Farm in Kanada und zog sich für Jahre zurück. Erst seit 2014 versucht er in Hollywood wieder Fuß zu fassen.

"Man kann sich nicht für Jahre zurückziehen, ohne dass es sich auf die Karriere auswirkt. Aber ich weiß nicht - auf eine seltsame, selbstzerstörerische Weise bestand darin eine gewisse Anziehungskraft. Etwas in meinem Hinterkopf sagte mir, 'Wenn sich diese Auszeit schädigend auf meine Karriere auswirkt, dann soll es so sein. Wenn ich danach zurückkehren und mir meinen Weg zurückerkämpfen kann, dann habe ich vielleicht das Gefühl,dass ich es mir verdient habe."

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