Der US-Comedian Gene Wilder ist tot. Der Star zahlreicher Komödien in den 70er- und 80er Jahren starb am vergangenen Montag an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung.

Die meisten von euch dürften ihn wohl nicht mehr so in Erinnerung haben, schließlich spielte Gene Wilder das letzte Mal 1991 in einem Kinofilm mit, bevor er sich immer mehr von der Öffentlichkeit zurückzog. Die älteren Semester kennen ihn dafür umso mehr: Wilder war in den 1970er und 1980er Jahren einer von Hollywoods erfolgreichsten Comedians auf der Leinwand und spielte in (Comedy)-Klassikern wie Charlie und die Schokoladenfabrik, Ein Rabbi im wilden Westen, Mel Brooks' Frankenstein Junior, Die Frau in Rot und Die Glücksjäger mit.

Eine unglaubliche Karriere

Seine Karriere begann der 1933 als Jerome Silberman geborene Wilder an Off-Broadway-Bühnen, nachdem er bereits in seiner Heimatstadt am Theater spielte. Seine Filmkarriere ist eng mit Regisseur Mel Brooks verknüpft, der ihn in seinem Filmdebüt Frühling für Hitler besetzte, wofür Wilder für den Oscar nominiert wurde. Gemeinsam drehten sie zudem Frankenstein Junior und Der wilde wilde Westen.

Später ging Wilder eine nicht minder erfolgreiche Partnerschaft mit Richard Pryor ein. Beginnend mit Trans-Amerika-Express im Jahre 1976 drehten die beiden in den Folgenjahren insgesamt vier Komödien miteinander und wurden das erfolgreichste Comedy-Duo der 80er Jahre.

Ab den 1990er Jahren wurde es langsam still um Wilder, er trat nur noch sporadisch im Fernsehen auf und verfasste stattdessen Bücher, in denen er unter anderem den frühen Krebstod seiner Frau Gilda Radner verarbeitete.

Nun ist Wilder im Alter von 83 Jahren Stamford im US-Bundesstaat Connecticut an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung gestorben.

Ruhe in Frieden, Gene.