Wenn Regisseur Quentin Tarantino für The Hateful Eight noch in diesem Jahr mit den Dreharbeiten beginnt, so ist dies einer seiner letzten drei Filme.

Das bedeutet also, dass er seinen ursprünglichen Plan wieder aufnimmt, nach insgesamt zehn Filmen in seiner Karriere aufzuhören. Bereits vor einigen Jahren sprach er darüber, wurde aber nie so richtig ernst genommen.

Jetzt machte er deutlich, dass niemand so lange auf der Bühne stehen sollte, bis ihn das Publikum zum Aufhören bittet. Er möge stattdessen die Idee, die Zuschauer genau dann zurückzulassen, wenn sie nach ein wenig mehr verlangen.

Für ihn sei das Führen der Regie eher etwas für junge Leute und er möge die Idee, dass sich eine Nabelschnur vom ersten bis zum letzten Film durchziehe. Er wolle niemanden verspotten, der anders denke, aber wolle gehen, solange er noch unnachgiebig sei. Nach insgesamt zehn Filmen ist für ihn also Schluss.

Auch wenn das nun der Plan sei, wäre für ihn noch nichts in Stein gemeißelt. Wenn er auf die zehn Filme zugehe, eine gute Arbeit abliefere und es auch nicht vermassele, dann klinge das wie ein guter Weg, die alte Karriere zu beenden. Und sollte er danach auf einen guten Film stoßen, so werde er ihn nicht nur deshalb nicht machen, weil er es zuvor so gesagt habe