Michael Bay nicht interessiert an einem Subgenre, das ihm mehr als genug Raum für Explosionen lassen würde? Kaum zu glauben, aber wahr.

Michael Bay machte sich einen Namen mit kinetischen Actionfilmen beginnend mit seinem Filmdebüt Bad Boys - Harte Jungs über The Rock - Fels der Entscheidung bis hin zum WWII-Abgesang Pearl Harbor. Jüngere Leute werden beim Namen Michael Bay jedoch eigentlich nur noch an die Transformers-Filme denken. Kein Wunder, seit mittlerweile einer Dekade macht der Actionregisseur im Grunde nichts anderes mehr, fünf Filme hat er bereits in die Kinos gebracht. Und auch wenn er es mehrmals angekündigt hat, so auch jüngst nach den Dreharbeiten zum neuesten Film Transformers: The Last Knight, so wirklich kauft es ihm niemand mehr ab, dass er tatsächlich mit dem Franchise aufhört. Zu erfolgreich sind die Filme, vor allem in China, dem (noch) zweitgrößten Filmmarkt der Welt. Und offenbar sind auch die Möglichkeiten grenzenlos, wenn man Bay glauben darf.

Superhelden bieten keine Abwechslung

Denn auf die Frage, ob er auch mal Regie bei einem Superheldenstreifen führen wolle, zeigte sich Bay eher skeptisch: "Das (Transformers) ist mein Superheldenstreifen, wisst ihr, was ich meine?", so Bay. "Es gibt nicht viel, was man mit Leuten in Anzügen und Umhängen machen kann, die Möglichkeiten sind begrenzt. Mit den Transformers kann man eine Menge machen."

Den Beweis liefern die nunmehr fünf Filme innerhalb des Franchises - allesamt von Bay. Und Ein Ende, zumindest für das Franchise selbst ist noch lange nicht in Sicht.

In die Kinos kommen wird Transformers: The Last Knight hierzulande am 22. Juni 2017.