Nymphomaniac-Regisseur Lars von Trier ist sich nicht sicher, ob er jemals wieder Filme machen wird. Gegenüber Guardian sprach er über seine Alkohol- und Drogen-Probleme und sagte, dass er nun clean sei.

Stars & Sternchen - Regisseur Lars von Trier ist sich nicht sicher, ob er weiter Filme dreht

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Nymphomaniac schrieb Lars von Trier im nüchternen Zustand.
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Doch diese Sucht half ihm beim Realisieren seiner Werke. Wie er erklärte, musste er eine Flasche Wodka trinken, um eine Art "Parallelwelt" betreten zu können. Und in dieser sei er kreativ gewesen – fast alle seine Filme habe er in diesem Zustand geschrieben.

Daher befürchtet der Regisseur jetzt, dass er nur noch "beschissene Filme" produzieren wird, eben weil er clean ist und nicht mehr in diese Parallelwelt für seine Kreativität eintauchen kann. Dogville habe er unter Drogeneinfluss in 12 Tagen geschrieben, während er für Nymphomaniac im nüchternen Zustand 18 Monate benötigte.

Laut Lars von Trier gebe es keinen kreativen Ausdruck mit künstlerischem Wert von Ex-Alkoholikern und Ex-Drogenabhängigen. "Denn wer würde sich schon für Rolling Stones ohne Sauferei oder Jimi Hendrix ohne Heroin interessieren?", fragt er sich.