Quentin Tarantino hatte bereits in er Vergangenheit über das Ende seiner Karriere gesprochen. Nun kam er erneut in einem Interview mit der Berliner Morgenpost darauf zu sprechen.

"Ich denke schon, jetzt kommen meine letzten zehn Jahre. Als Filmemacher", sagte der Regisseur. Auf die Frage, ob er zuviel Druck verspüre, antwortete er: "Ach was. Druck hatte ich immer. Das würde ich gar nicht anders haben wollen, das gehört dazu. Ich möchte, dass Sie alles von mir erwarten. Diesen Erwartungsdruck halte ich gerne aus. Ich hoffe, dass die Leute von mir denken, wie man über Bob Dylan in den Sechzigern gedacht hat oder von Ernest Hemingway zu seiner Zeit."

Auf die faule Haut will sich Tarantino nach seiner Regie-Karriere allerdings nicht legen, sondern weiterhin fleißig schreiben: "Ich bin doch Schreiber. Vielleicht schreibe ich Kurzgeschichten. Bücher über Filme. Vielleicht Theaterstücke. Schauen wir mal."

Erst im letzten Jahr ließ er durchblicken, nach seinem zehnten Film mit der Regie aufzuhören. Ab heute ist mit Django Unchained sein neuester Film in den deutschen Kinos zu sehen, der bereits mit den Golden Globes ausgezeichnet und sogar für die Oscars nominiert wurde.

Mehr zu dem Film erfahrt ihr in unserer Django Unchained Filmkritik.