In einem aktuellen Interview sprach Kultregisseur Quentin Tarantino über seinen neuen Film The Hateful 8 und machte keinen Hehl daraus, dass er Filmgewalt liebe.

Stars & Sternchen - Quentin Tarantino: Ich bin ein Cheerleader für Filmgewalt

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Mit Kill Bill zelebrierte Quentin Tarantino den Splatter
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Machen wir uns nichts vor: wenn man einen Film von Quentin Tarantino ansieht, weiß man bereits im Vorfeld, worauf man sich einlässt - massig Schimpfwörter, rüde Sprache und Gewalt, eine Menge blutiger Gewalt. Oft sogar im fragwürdigen Kontext. Selbstjustiz Ausübende, Gangster, nicht unbedingt die besten Vorbilder. Doch Tarantino steht dazu.

"Mir tut es nicht leid darum"

"Mir tut es nicht leid darum", so Tarantino in einem Interview mit MTV. "Ich bin ein Cheerleader für Filmgewalt. Ich habe kein Problem, zu sagen, dass ich gewalthaltige Filme liebe und mich solche Filme anziehen. Tatsächlich finde ich, Gewalt ist... in gewisser Weise erreicht das Kino damit sein volles Potential. Ich heuchel nichts vor und ich widerspreche mir auch nicht oder was auch immer. Ich verabscheue Gewalt im echten Leben und ich kann sie im Genrefilm lieben und in Geschichten und in Romanen. Ich liebe gewalthaltige Animes. Das habe ich schon immer."

Er sei der Meinung, man müsse Gewalt weder mit Samthandschuhen anfassen, noch sie in Filmen moralisch begründen. Man brauche gar keine Rechtfertigung für Filmgewalt. "Die Leute dürfen meine Filme absolut wie auch positiv als blutrünstig bezeichnen. Und sie mögen damit sogar recht haben. Und wenn euch das nicht schmeckt, dann solltet ihr etwas anderes goutieren."

Eine ehrliche Meinung von einem ehrlichen Filmemacher.

Tarantinos nächster Film The Hateful 8 startet hierzulande am 28. Januar 2016 in den Kinos.

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