Nachdem vor wenigen Tagen zahlreiche Nacktbilder von US-Promis im Internet auftauchten, meldete sich Apple zu Wort und dementierte Sicherheitslücken in iCloud bzw. dem Dienst "Mein iPhone suchen".

Nach über 40 Stunden an Untersuchungen habe man festgestellt, dass stattdessen die Accounts der Prominenten gezielt angegriffen wurden – also User-Namen, Passwörter und Sicherheitsfragen.

Dabei betont das Unternehmen, dass keine Systeme bzw. Dienste wie iCloud oder "Mein iPhone suchen" geknackt wurden. Entsprechend empfiehlt Apple den Usern, stärkere Passwörter zu nutzen und die 2-Wege-Authentifizierung zu aktivieren.

Sollte das also der Fall sein, dann könnten die Promis eher schwache Passwörter gewählt und einfache Sicherheitsfragen hinterlegt haben. Die Aktivierung der 2-Wege-Authentifizierung würde wohl aber in dem Fall ohnehin nicht viel bewirken, da diese nur für Änderungen in den Kontoeinstellungen, bei Anfragen an den Support und beim Kauf verwendet werden kann.

Am Wochenende tauchten intime Fotos im Internet auf, darunter von Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst, Yvonne Strahovski, Kate Upton, Mary Elizabeth Winstead und weiteren. Darunter auch eindeutige Sex-Aufnahmen. Wie es heißt, wurden noch nicht alle Fotos und Videos veröffentlicht – über 100 Stars sollen betroffen sein.

Die US-Behörden haben die Ermittlungen längst aufgenommen. Unterdessen bleibt unklar, wer die Bilder gestohlen haben könnte.