Unter den Horrorfilm-Fans ist er bekannt wie ein bunter Hund, er gilt als einer der wichtigsten Vertreter und Mitbegründer des modernen Horrorfilms und seine Werke erreichten schon längst Kultstatus: George A. Romero feiert am heutigen Mittwoch seinen 75. Geburtstag.

Zurückblicken kann er auf eine erfolgreiche Karriere. Er studierte Kunst, Design und Theaterwissenschaft an der Carnegie Mellon University und begann mit der Produktion von Kurzfilmen. Ende der Sechziger Jahre formte er gemeinsam mit seinen Freunden "Image Ten Productions" und drehte mit einem eher kleinen Budget in Höhe von 100.000 US-Dollar den Film "Die Nacht der lebenden Toten (Night of the Living Dead)".

Anfang der Siebziger stieg der Streifen zu einem Kult-Klassiker auf und wurde 1999 sogar in die "National Film Registry" der Kongressbibliothek der Vereinigten Staaten aufgenommen. Gut zehn Jahre dauerte es, bis er mit "Zombie (Dawn of the Dead)" einen weiteren Hit landen konnte – dazwischen drehte er "Season of the Witch", "Crazies" und "Martin". Im Vergleich zu seinem ersten Film, fiel das Budget für "Zombie" zwar größer, aber nach wie vor relativ schmal aus: 500.000 US-Dollar.

In den Jahren darauf folgten schließlich "Knightriders – Ritter auf heißen Öfen", "Creepshow, auch: Die unheimlich verrückte Geisterstunde" und "Zombie 2 (Day of the Dead)". Später kamen unter anderem "Two Evil Eyes", "Stark – The Dark Half", "Land of the Dead", "Diary of the Dead" und "Survival of the Dead".

Er hatte in der Zwischenzeit sogar Auftritte in anderen Werken, beispielsweise im Klassiker "Das Schweigen der Lämmer" als FBI-Agent. Zudem spielte er in seinen Filmen "Zombie" und "Zombie 2" mit.

Nicht nur, dass er den Großteil seiner Filme in seiner Lieblings-Stadt Pittsburgh, Pennsylvania drehte, seine Werke griffen häufig auch gesellschaftliche Thematiken der jeweiligen Zeit auf. Zudem steckt das "Horror-Genre" ein wenig im Blut der Familie: nicht nur seine Ex-Frau lernte er am Filmset kennen, sondern auch seine jetzige. Unterdessen drehte sein Sohn Cameron mit "Origins" das Sequel zu "Die Nacht der lebenden Toten (Night of the Living Dead)".

Bilderstrecke starten
(69 Bilder)