Vorerst wird sich Chad Stahelski um das Highlander-Reboot kümmern. Aber wenn er die Möglichkeit hätte, wäre er auch einem Bond-Streifen nicht abgeneigt.

Ein Bond vom John Wick-Regisseur?

Ab dieser Woche darf sich der geneigte Fan wieder von den Actionkünsten des härtesten Berufskillers der Filmwelt verführen lassen, wenn John Wick sich daran macht, die halbe Gangsterwelt auszulöschen. Nicht umsonst hat John Wick 2 dieses Mal keine Jugendfreigabe erhalten.

Regisseur Chad Stahelski, der bei John Wick 2 ohne seinen Regie-Partner vom ersten Teil, David Leitch, arbeiten musste, wird sich demnächst um das Highlander-Reboot kümmern. Ein Projekt, bei dem er sich ganz besonders darauf freut, die Welt der Unsterblichen näher zu beleuchten. Kein Reboot im eigentliche Sinne also, sondern eine Neuinterpretation, die einen Blick jenseits der "Spiele" wagt. Denn wenn Stahelski eines nicht möchte, dann das Treten in die Fußstapfen anderer, wie er in einem Interview zugab.

Bond? Die Ausnahme

"Ich bin an Projekten interessiert, in denen ich Welten kreieren kann", so Stahelski. "In die Welt von jemanden zurückzuspringen, die schon so lange existiert, ist etwas angsteinflössend."

Damit dürfte er die Tatsache meinen, dass diese Filmwelten gewissen Regeln folgen und die von Fans verlangt werden.

"Aber wenn es eine Reihe gäbe, in die man investieren könnte, dann denke ich, dass es gerade jetzt beim Ebbe-und-Flut-Prinzip des Bond-Universums ein guter Zeitpunkt wäre, einzusteigen und für eine leichte Neuausrichtung mit einer anderen Perspektive zu sorgen. Bond ist von komplett ernst zu absolut dreist, dann wieder richtig lustig, emotional und wieder ernst, gewechselt. Ich würde es lieben, einen Pitch abzuliefern. Und sollten sie meine wahnsinnige Version gut finden, dann ja. Das wäre ein großer Traum, der in Erfüllung geht."

Ein Bond, der so knallhart durch die Gegend ballert wie John Wick? Warum nicht? Was denkt ihr?

Doch vorerst läfut John Wick 2 ab dem 16. Februar 2017 in den Kinos.