Ausgerechnet der Filmemacher, der für die Wiederbelebung der beiden größten Sci-Fi-Reihen verantwortlich ist, hat nun dier Schnauze voll von Reboots und Remakes.

Stars & Sternchen - J.J. Abrams: ich bin fertig mit Reboots und Remakes

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Will sich wieder auf eigene Ideen konzentrieren: J.J. Abrams
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J.J. Abrams ist einer der kreativsten Köpfe Hollywoods. Seiner Feder entstammen Kultserien wie Alias - Die Agentin und Lost sowie Fringe - Grenzfälle des FBI. Und neuerlich auch Westworld. Auch im Kino bewies er ein glückliches Händchen mit Mission Impossible III und Super 8, der 80er-Huldigung lange vor Stranger Things.

Fokus wieder auf eigene Ideen

Doch den meisten Kinogängern ist er mittlerweile als der Lens-Flare-Mann bekannt, der Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht und Star Trek nebst Star Trek Into Darkness gemacht hat. Filme, die technisch auf der Höhe der Zeit sind, keine Frage. Aber Abrams wird auch vorgeworfen, ein besserer Michael Bay zu sein. Dass er eigentlich schon lange in Hollywood mitmischt und die Drehbücher zu In Sachen Henry und Forever Young geschrieben hat, wird gern vergessen.

Ein Grund mehr für ihn, sich in Zukunft wieder mehr auf eigene Ideen zu konzentrieren, wie er in einem Gespräch sagt. "Wisst ihr, ich bin unglaublich dankbar dafür, in Dinge involviert zu sein, die ich bereits als Kind geliebt habe", so Abrams. "Aber ich habe kein Verlangen danach, das zu wiederholen. Ich habe das Gefühl, dass ich genug davon gemacht habe, so dass ich nun wieder die Vorfreude empfinde, an neuen Ideen zu arbeiten, die eines Tages vielleicht selbst von jemandem ein Reboot erhalten werden."

Dann darf man gespannt sein, denn als Produzent wird Abrams in den nächsten Jahren auch weiterhin an Sequels arbeiten. Wann er also sein Vorhaben in die Tat umsetzt, und ob er dabei auch Regie führen wird, da müssen wir uns überraschen lassen.