Der deutsche Regisseur Helmut Dietl ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Zu den bekanntesten Werken zählt Schtonk! mit Uwe Ochsenknecht, Götz George, Veronica Ferres und Harald Juhnke in Rollen.

Dabei handelt es sich um eine Persiflage auf die Affäre um die Veröffentlichung der Tagebücher von Adolf Hitler. Ebenfalls sehr bekannt ist der Film Rossini mit Heiner Lauterbach, Götz George und Veronica Ferres in Rollen. Die Komödie befasst sich mit Eitelkeiten der Filmbranche.

Neben Filmen drehte Helmut Dietl ebenso TV-Serien, darunter Der ganz normale Wahnsinn mit Helmut Fischer, Christine Kaufmann und Monika Schwarz. Und die zehnteilige Serie Monaco Franze – Der ewige Stenz geht ebenso auf das Konto von Dietl.

Der Regisseur studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und wurde von den Medien als "deutsche Antwort auf Woody Allen" betitelt. Mit seinen Filmen gelang es ihm, der deutschen Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten und menschliche Schwächen zu zeigen. Er gehörte mit zu den bedeutendsten Regisseuren Deutschlands.

Dietl machte vor einiger Zeit seine Krebserkrankung öffentlich. Im vergangenen Jahr nahm er den Bambi für sein Lebenswerk entgegen.