In einem Interview mit The Independent kam Regisseur David Lynch (Twin Peaks, Lost Highway, Mulholland Drive) unter anderem auf seine Zukunft im Filmgeschäft zu sprechen und meinte gleichzeitig, dass der momentane Zustand der Filmindustrie sehr deprimierend wäre.

Denn mit allem was vom Mainstream abweiche, würde man heutzutage kein Glück mehr haben, Kinos und Leute zu finden, die diese Filme zeigen bzw. sehen wollen. Selbst wenn er eine großartige Idee hätte... die Welt sei heutzutage einfach anders. Seine Ideen seien zudem nicht gerade kommerziell und Geld regiere nun einmal die Welt.

Daher wisse er nicht, wie seine Zukunft aussehen wird und welche Aufgaben er in der Filmindustrie noch übernehmen könne. Eine Chance sieht er eher im TV-Geschäft, zumal er die Idee einer fortlaufenden Geschichte möge. Derzeit sei das Fernsehen deutlich interessanter als das Kino.

Es sieht also ganz danach aus, als könnte David Lynch künftig an der ein oder anderen TV-Serie beteiligt sein. Und wenn nicht, hat der Filmemacher ja noch eine weitere Gabe, der er nachgehen kann: Musik. Im kommenden Monat erscheint dessen neues Album The Big Dream.

Kürzlich äußerten sich Steven Spielberg und George Lucas gar nicht mal so unähnlich und warnten vor einer Implosion der Filmindustrie.