Völlig überraschend hat Schauspielveteran Daniel Day-Lewis über seinen Sprecher verkünden lassen, dass er sich aus dem Schauspiel-Gewerbe zurückziehen wird.

Stars & Sternchen - Daniel Day-Lewis wird keine Filme mehr drehen

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Daniel Day-Lewis erhielt 2013 seinen dritten Oscar für seine Darstellung des Abraham Lincoln
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Es ist doch relativ selten, dass sich ein Schauspieler auf der Höhe seines Erfolges, der noch immer viele Angebote erhält, und nicht schon über 70 Jahre alt ist, freiwillig aus dem Rampenlicht zurückzieht. Daniel Day-Lewis ist kein Blockbuster-Darsteller mit Verfallsdatum, solchen Filmen hat er sich immer entzogen. Er ist ein Charakterdarsteller. Und als solcher gilt er als einer der Besten seiner Generation.

Doch vielleicht bietet ihm das Medium Film nicht mehr die Herausforderung, die er sich wünscht? Immerhin hat er bereits dreimal den Oscar als bester Hauptdarsteller erhalten - ein Novum. Das erste Mal 1990 für seine Darstellung des Christy Brown, der aufgrund einer Athetose fast vollständig gelähmt ist, sich aber dennoch dazu entscheidet, mit seinem einzig bewegbaren Gliedmaß, seinem linken Fuß, Künstler zu werden. Dann 2008 für seine Darbietung des skrupellosen Ölmillionärs Daniel Plainview in Paul Thomas Andersons There Will Be Blood. Und zuletzt 2013 für seine Rolle des Abraham Lincoln in Steven Spielbergs Lincoln. Zudem wurde er 2014 von Queen Elizabeth II zum Ritter geschlagen. Was will man da noch erreichen wollen?

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Keine Gründe angegeben

In einem Statement teilte sein Sprecher, Leslee Dart, mit: "Daniel Day-Lewis wird nicht mehr länger als Schauspieler arbeiten. Er ist ungemein dankbar für all seine Kollegen und sein Publikum in all den Jahren. Dies ist eine private Entscheidung und weder er noch seine Repräsentanten werden sich noch weiter zu dieser Sache äußern."

Was auch immer die Gründe sein mögen, Day-Lewis hat es sich offenbar ganz genau überlegt, sein letzter Film, Lincoln, liegt fünf Jahre zurück. Ein letztes Mal wird man ihn aber noch einmal auf der Leinwand zu sehen bekommen: in Paul Thomas Andersons Phantom Thread.