In einem Interview sprach Christian Bale über angebliche Rollenangebote, und teilte mit, dass er nie wieder mit Terminator: Die Erlösung-Regisseur McG zusammenarbeiten werde.

Stars & Sternchen - Christian Bale spricht über angebliches James Bond-Angebot, will nie wieder mit McG arbeiten

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Christian Bale ist demnächst in Ridley Scotts Exodus: Götter und Könige zu sehen
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Christian Bale würde heute wohl nicht da stehen, wo er sich befindet, wenn er nicht so vehement für seine Rollen eintreten würde, sowohl auf der Leinwand als auch abseits davon. Das war auch mit seinem Durchbruch als Patrick Bateman in Mary Harrons American Psycho der Fall. Denn obwohl er die Rolle innehatte, bekundete auch Leonardo Di Caprio Interesse daran, um aus seinem Image des Teenielovers zu entfliehen. Als Di Caprio ausstieg, erhielt Ewan McGregor die Rolle, doch Bale rief ihn an, um ihn davon zu überzeugen, dass er die Rolle haben musste.

Während diese Geschichte der Wahrheit entspricht, räumte Bale in einem Interview mit Esquire mit anderen Gerüchten auf. Gerüchte, wonach man ihm die Rolle des James Bond noch vor Daniel Craig angeboten habe, und die, dass man ihm noch einmal angeboten habe, in die Rolle von Batman / Bruce Wayne zu schlüpfen. Tatsächlich sei er der Rolle des Batman irgendwann leid gewesen.

"Ich habe eine Menge Batman gemacht... ich bin es so leid, man, mir reicht es! Man macht es Hundert Mal, und man wird nur noch langsamer und langsamer, und träger, und die Leute fangen dann an, dich richtig zu hauen", so Bale. "Ich habe einen Bandscheibenvorfall erlitten, als ich 'Cut' hörte, und Tom Hardy es nicht hörte. Ich war total relaxt, und er - bäm! - kickt mich, und ich lande auf den Betontreppen."

Er sei auch eben kein junger Mann mehr, sondern 40 Jahre alt. Letztens habe man ihm eine Vater-Sohn-Geschichte angeboten, und er fragte, wer den Vater spielt, bis er realisierte, dass er den Vater spielen sollte. Welche Rolle ihm allerdings entgegen anderslautender Gerüchte nie angeboten wurde, ist die des James Bond. Man habe ihm genauso wenig die Rolle des Bond noch vor Daniel Craig angeboten, wie man ihn vor Ben Affleck angeboten haben soll, noch einmal als Batman zurückzukehren. Man habe ihm auch nie diese horrende Summe angeboten, die in den Medien kursiert sei, damit er wieder als Batman auf der Leinwand auftrete. Und das finde er auch besser so.

Besser gefunden hätte er es wohl auch, niemals in McGs Terminator: Die Erlösung mitgespielt zu haben. Dabei wusste er schon vor dem ersten Treffen mit dem Regisseur, dass McGs Portfolio keineswegs die Klasse aufwies, um es einer legendären Reihe wie Terminator recht zu machen. Doch er ließ sich umstimmen, als ihn McG um eine Chance bat. "Das Problem war, es war so offensichtlich, wie man ihn hätte machen können, und es passierte einfach nicht. Das war eine sehr frustrierende Zeit für mich", teilt Bale unverblümt mit. Bale war noch vor dem Ende der Dreharbeiten bewusst, dass der Film nicht gut werden würde. Tatsächlich wolle Bale nie wieder mit McG zusammenarbeiten.

Vielleicht auch besser so, denn die Arbeit am Set von Terminator: Die Erlösung war wohl so frustrierend, dass Bale komplett ausrastete, als Kameramann Shane Hurlbut aus Versehen mitten in einer Szene durch das Bild lief. Für seinen Ausraster am Set erhielt Bale viel Kritik. Doch Kritik, ganz besonders zu seinen Rollen sei er gewöhnt. Mehr noch, es gebe ihm regelmässig einen Kick, wenn ihn die Leute auf heftigste Weise kritisieren. "Es gibt mir einen Kick, wenn die Leute einen Film hassen, den ich gemacht habe. 'Du warst schrecklich'. ' Du bist der schlimmste Schauspieler überhaupt'. Da ist dieser perverse Genuss, den ich daraus ziehe."

Und was viele bei aller Sensationsgier überhörten, Bale blieb während der gesamten Schimpftirade als Waliser in seinem US-Akzent aus dem Film.

Bale ist als nächstes ab dem 25. Dezember 2014 in Regisseur Ridley Scotts Exodus: Götter und Könige zu sehen.