Kokain, Methadon, Heroin und Ecstasy wurden im Körper der im Dezember vergangenen Jahres gestorbenen Schauspielerin Carrie Fisher nachgewiesen.

Stars & Sternchen - Carrie Fisher hatte Drogencocktail im Blut, Tochter gibt Statement ab

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Carrie Fisher hatte kurz vor ihrem Tod Drogen konsumiert
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Die (Film-)Welt war geschockt über Carrie Fishers plötzlichem Tod am 27. Dezember vergangenen Jahres. Die Schauspielerin erlitt kurz nach der Landung bei einem Flug von London nach Los Angeles einen Herzstillstand und verstarb kurz darauf auf der Intensivstation. Sie wurde 60 Jahre alt. Eine Autopsie ergab nun, dass Fisher zum Zeitpunkt ihres Todes diverse Drogen in ihrem Kreislauf hatte.

Ein Leben lang gegen Drogen angekämpft

Neben Kokain, Methadon und Heroin wurde auch Ecstasy nachgewiesen. Das Kokain soll Fisher etwa drei Tage vor dem Flug am 23. Dezember vergangenen Jahres zu sich genommen haben. Allerdings, und das betonte die Rechtsmedizin, sei nicht mehr nachweisbar, inwiefern die Substanzen eine Rolle bei ihrem Tod gespielt haben könnten. Sicher sei nur, dass sie an einer Kombination diverser Faktoren wie etwa Schlaf-Apnoe gestorben sein soll.

Fisher hatte zeit ihres Lebens mit Drogensucht zu kämpfen, wie sie selbst offen thematisierte. Dem Druck durch den großen Erfolg als Prinzessin Leia Organa in George Lucas' Star-Wars-Trilogie der Episoden IV bis VI und das Tief, das daraufhin folgte, konnte sie nach eigenen Angaben nur durch Drogen standhalten.

Ihre Tochter Billie Lourd veröffentlichte kurz nach Bekanntgabe der Todesursache das folgende Statement: "Meine Mutter kämpfte ihr Leben lang gegen die Drogensucht und eine psychische Erkrankung. Letzten Endes ist sie daran gestorben. Sie sprach gezielt offen in all ihren Arbeiten über die soziale Stigmatisierung Betroffener. Sie sprach über die Scham, die Betroffene und ihre Familien bei diesen Krankheiten empfanden. Ich weiß, dass meine Mutter gewollt hätte, dass ihr Tod die Leute dazu ermutigt, offen über ihre Leiden zu sprechen, Hilfe zu suchen und für staatliche Unterstützung für Hilfe bei psychischer Erkrankung zu kämpfen. Scham und soziale Stigmatisierung sind die Feinde auf dem Weg zu Lösungen und schlußendlich einer Heilung. Ich liebe dich, Mama."