Eine der vielleicht schönsten Performances des am Sonntag verstorbenen Philip Seymour Hoffman ist seine Interpretation von Lester Bangs in Cameron Crowes Almost Famous. Der legendäre Rock-Kritiker kommt zwar nur selten im Film vor, spielt allerdings eine tragende Rolle in der Entwicklung des jungen Protagonisten, Nachwuchsjournalist William Miller, und sorgt für einige der berührendsten Momente des Films.

Stars & Sternchen - Cameron Crowe zollt Philip Seymour Hoffman Tribut

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Hoffman in The Master, seine letzte Kollaboration mit Paul Thomas Anderson
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Einer davon ist ein nächtliches Telefongespräch zwischen William Miller und Lester Bangs, in dem letzterer seinem jungen Schützling eine einfache Wahrheit offenbart: “Du und ich, wir sind nicht cool.” Es ist eine leise, zärtliche Szene, die jedoch laut Regisseur Cameron Crowe eigentlich ganz anders geplant war: “Meine ursprüngliche Idee von der Szene war eine laute, nächtliche Verkündigung von Lester, ein Ruf zu den Waffen.” , schreibt Crowe auf seinem Blog The Uncool in einem kurzen Tribut an Philip Seymour Hoffman. Erst Hoffman sei es gewesen, der die Szene zu einer über “leise Wahrheiten” gemacht hat, zur “Seele des Films”.

Unter dem Link zur Quelle findet ihr Crowes ganzen Text über Hoffmans “Zaubertrick”. Hier noch einmal die besagte Szene aus Almost Famous.

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