Während eines Podcasts von The Talkhouse sprachen die beiden Regisseure Terry Gilliam und Rian Johnson über Johnsons Arbeit an Star Wars: Episode VIII.

Eigentlich ging es in der aktuellen Ausgabe des Talkhouse Podcasts um Regisseur Terry Gilliams neuestem Film The Zero Theorem. Doch als Gilliam erfährt, dass Regisseur Rian Johnson Die Regie bei Star Wars: Episode VIII übernimmt, dreht dieser den Spieß um, und befragt wiederum Johnson zu seinen bisherigen Erfahrungen.

So wie es aussieht, ist es der Plan von 'Star Wars'-Produzentin Kathleen Kennedy, jeden Star Wars Streifen zum Eigentum seines jeweiligen Regisseurs zu machen. Man solle also die distinktive Handschrift jedes Regisseurs erkennen können. Das ermögliche somit auch viel Freiraum im Schreibprozess der Drehbücher. Und das sei mit eines der Gründe, warum Johnson an Bord sei.

"Ich starte gerade erst so richtig durch, aber bis jetzt hatte ich noch nie soviel Spaß am Schreiben", so Johnson. "Es macht Spaß. Aber was mich persönlich betrifft, ich bin nicht nur damit aufgewachsen, diese Filme zu schauen, ich habe auch mit den Spielsachen gespielt, also waren die Filme, die ich als kleines Kind in meinen Gedanken entwickelte, in diesem Universum angesiedelt. Einen großen Anteil daran hat diese direkte Verbindung, fast sowas wie eine automatische Rückversetzung in die eigene Kindheit."

Johnson versuche, die enorme Verantwortung, die mit einem solch großem Projekt wie Star Wars: Episode VIII auf ihn lastet, nicht zu sehr an sich herantreten zu lassen. Er wolle stattdessen seinen Kopf frei halten, um sich daran zu erinnern, was ihn wirklich an der Serie inspiriert hat.

Gilliam schlug zudem vor, statt einem computergenerierten Yoda doch wieder auf die mechatronische Puppe aus alten Tagen zurückzugreifen. Gute Idee?