Manch einer mag beim Verkauf von Lucasfilm an Disney angenommen haben, dass der Micky Mouse-Konzern sofort Star Wars: Episode VII ankündigen ließ, um die Verkaufssumme wieder einzunehmen. Doch ursprünglich begannen die Planungen zu Episode VII bis IX noch bevor Lucasfilm verkauft wurde.

Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht - George Lucas wollte Episode VII noch vor Verkauf in die Kinos bringen

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George Lucas wollte Star Wars: Episode VII noch selbst in die Kinos bringen
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Nun gut, die Idee der Spin-offs mag tatsächlich vom Disney-Konzern selbst sein, um die Jahre zwischen den einzelnen Episoden VII bis IX abzudecken. Doch die neue Trilogie selbst war laut George Lucas bereits in Planung bevor er Lucasfilm mitsamt aller Rechte für 4 Milliarden Dollar an Disney veräußerte. Und Lucas spricht nicht vom alleinigen Vorhaben, denn jenes besteht ja praktisch schon seit Anbeginn seines Sci-Fi-Universums, sondern von einer tatsächlichen Pre-Production.

Jedoch sei dem 70-jährigen bewusst gewesen, dass eine neue Trilogie eine Sache von mindestens 10 Jahren sei, eine lange Zeit. Sein Plan sah es daher vor, Star Wars: Episode VII abzudrehen, den Film 2015 in die Kinos zu bringen, und dann Lucasfilm zu verkaufen. Doch dann kam Disney um die Ecke, und machte ihm ein Angebot, dass er nicht ausschlagen konnte, zumal er sich selbst gut genug kennt. "Es ist besser für mich, zu Beginn einer Sache auszusteigen, wo ich mich noch selbst entfernen kann", so Lucas. "Zeit ist wichtiger für mich als Geld."

Außerdem freue er sich nun darauf, sich von Abrams' Film überwältigen zu lassen, und seine Zeit experimentiellen Filmen zu widmen. Filmen wie Strange Magic, ein animiertes Musical.

J.J. Abrams' Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht startet am 17. Dezember 2015 in den hiesigen Kinos.