In der Urfassung von Star Wars - Episode IV: Eine neue Hoffnung aus dem Jahr 1977 schoss Han Solo bekanntlich zuerst auf den rodianischen Kopfgeldjäger Greedo.

1997 schließlich ließ George Lucas diese Szene für die Special Edition ändern und sie so schneiden, dass es so aussieht, als würde erst Greedo abfeuern und den Schuss verfehlen, bevor schließlich Han Solo ihn tötet.

In den ganzen Jahren verteidigte Lucas diesen Schritt immer wieder. Nun kam er gegenüber der Washington Post darauf zu sprechen und verriet, warum er sich am Ende doch anders entschied.

Han shot first

"Ich ging mythologisch ran – sollte er ein Cowboy sein? Sollte er John Wayne sein? Ich dachte mir: 'Klar, er soll wie John Wayne sein'. Und wenn man John Wayne ist, dann erschießt man die Leute nicht zuerst – man lässt sie zuerst schießen", so Lucas.

Lucas zufolge musste er die Szene ändern, da diese aus Han Solo einen völlig anderen Charakter machte: "Han Solo wollte Leia heiraten. Man blickt zurück und fragt sich, ob er ein kaltblütiger Killer sein sollte."

Natürlich werden auch diese Aussagen von Lucas die Fans nicht davon abhalten, weiterhin ihre 'Han shot first'-T-Shirts zu tragen und vor allem dies im Internet zu kommunizieren. Aber damit hat der 'Star Wars'-Schöpfer ohnehin kein Problem, denn nach eigenen Angaben meidet er das Internet seit 2000. Er nutze weder Facebook, noch Twitter oder E-Mail.

Jedi-Meister Yoda: Seine kultigsten Sprüche aus Star Wars!

Ein weiteres Video