Die Macht ist nicht mit Disney gewesen, als Solo in den Kinos startete: Der Film steckte einige Verluste für den Großkonzern ein, die das Franchise nicht ganz ungeschoren davonkommen lassen. Während Fans um die Gräber der Obi Wan- und Bob Fett-Filme stehen und trauern, sickert eine weitere Stand-Alone-Idee aus den Disney-Sümpfen an die Oberfläche: Wie der Solo-Production Designer Neil Lamont bestätigt, wurde ebenso ein Tatooine-Film geplant. Und nun gecancelt.

Verdammt:

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Und damit wir uns noch schlechter fühlen, lasst uns darüber sprechen, was wir alles vielleicht verpasst haben: Ein Film über die Geschichte des mafiösen Jabbas, der seinen Sitz auf Tatooine hatte, eine Wiedersehen mit Shmi Skywalker und vielleicht eine Story, die sich um Anakins Jesus-ähnliche Geburt dreht (falls jener hypothetischer Film in der Vergangenheit spielen würde) – oder auch der Mos Eisley-Stand-Alone, über den schon länger gemunkelt wurde. Womöglich hätten wir in diesem Zuge auch mehr über die Charaktere hinter der Cantina-Band erfahren, deren Backstories bereits in einer Comic-Reihe festgehalten wurden.

Wie Lamont CinemaBlend erzählte, hatten sie gerade damit angefangen, am Tatooine-Stand-Alone zu arbeiten:

Wir waren gerade dabei, an einem weiteren Star Wars-Spin-Off zu arbeiten und ja. Tatsächlich wollten wir Tatooine einen Besuch abstatten -- was interessant gewesen wäre, und auch andere Galaxien hätten wir uns angesehen. Wir hoffen also, dass wir bald wieder die Chance haben, daran weiterzuarbeiten.

Hollywood-Legende Neil Lamont hat sich bereits einen Namen als Art Director bei etlichen Star Wars- sowie fast allen Harry-Potter-Filmen gemacht. Es bleibt schließlich zu hoffen, dass Disney die Stand-Alone-Sperre in Kürze wieder aufhebt und dem ersehnten Obi-Wan-Film sowie, vielleicht, dem Tatooine-Spin-Off grünes Licht gibt. Ich für meinen Teil würde nur zu gern nach Mos Eisley zurückkehren, allein, um zu sehen, wie sie den Cantina-Song zitieren.