Endlich meldet sich Regisseur Josh Trank selbst zu Wort und erklärt im kommenden Hero Complex-Magazin die Gründe für seinen Ausstieg aus dem zweiten Star Wars Anthology-Projekt.

Star Wars - Star Wars Anthology: Josh Trank nennt seine Gründe für den Ausstieg

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/3Bild 329/3311/331
Josh Trank klärt endlich auf
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Anfang Mai teilten Disney und Regisseur Josh Trank mit, dass er das zweite Star Wars Anthology-Projekt verlassen werde. Als Grund nannte er "andere kreative Projekte", die er verfolgen wolle. Doch schnell wurden Stimmen laut, die meinten, Tranks Abgang habe weniger mit "anderen kreativen Projekten" zu tun denn mit seiner eigenbrötlerischen und schwierigen Art, die wohl auch schon die Dreharbeiten zu Fantastic Four erschwerten. Schnell wurde die Vermutung laut, Produzent Simon Kinberg, der auch das Drehbuch zur zweiten Star Wars Anthology verfasst, habe veranlasst, dass man Trank feuere, um nicht ein ähnliches Desaster wie bei Fantastic Four zu erleben.

Offenbar wurden Trank die ganzen Gerüchte und Mutmaßungen zuviel des Guten, weswegen er sich dazu entschlossen hat, die Sache noch einmal direkt anzusprechen und sie damit hoffentlich ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen.

"Zuerst dachte ich mir, 'Ich werde einfach nichts sagen, weil das die Sache sonst nur zum Überkochen bringen würde.' Aber ich war geschockt - es kochte nicht nur über, die Leute hoben geradezu begeistert ihre Mistgabeln."

Für ihn war es die härteste Entscheidung überhaupt gewesen. Und die fiel offensichtlich schon vor der Star Wars Celebration, der er fernblieb. Grund genug für die Gerüchteküche, ihr Werk zu vollbringen. So kamen schon bald angebliche Insider zu Wort, die verrieten, dass es Tranks Verhalten am Set von Fantastic Four war, das zu seinem Rausschmiss führte. Es heißt, zwischen ihm und Produzent Simon Kinberg habe es gekriselt.

"Keiner dieser Fakten entspricht der Wahrheit - und die Fakten, die zutrafen, wurden völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Wenn ihr irgendjemanden fragt, mit denen ich zusammengearbeitet habe, von Simon Kinberg über Produzent Hutch Parker bis hin zu meiner Crew oder wen auch immer, werden sie euch sagen, 'Wir haben ziemlich hart an diesem Film gearbeitet und wir hatten eine exzellente Zeit miteinder.'"

Auch die Gerüchte, wonach seine Hunde während der Dreharbeiten zu Fantastic Four in New Orleans das Haus verwüstet haben sollen, in dem Trank unterkam und dass er hinter einem wütenden Post auf 4Chan stecken soll seien allesamt falsch.

Star Wars - Star Wars Anthology: Josh Trank nennt seine Gründe für den Ausstieg

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/3Bild 329/3311/331
Angeblich soll es am Set von Fantastic Four gekriselt haben
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Für ihn sei es eine enorm schwere Entscheidung gewesen, Star Wars hinter sich zu lassen, nachdem er über ein Jahr mit Vorbereitungen verbrachte. Doch die massive Kritik im Vorfeld zu Fantastic Four habe ihn darin bekräftigt, das Star Wars-Projekt zu verlassen. Mit den beiden Blockbuster-Filmen sei er zu lange im negativen Licht der Öffentlichkeit gestanden und es sei an der Zeit, etwas anderes zu machen. Etwas eigenes und kleines. Mit den Teams der beiden Filme verstehe er sich aber nach wie vor sehr gut.

Auch Simon Kinberg, der angeblich dafür sorgte, dass Trank gefeuert wurde, verteidigt ihn. Er sei es schließlich gewesen, der Trank für die zweite Star Wars Anthology vorschlug. Die beiden seien mittlerweile auch wirklich gute Freunde geworden. Auch gerade durch die massive Kritik an Fantastic Four durch Leute, die Trank noch nie im Leben persönlich getroffen haben. "Das war ausnahmslos grausam", so Kinberg. "Ich habe noch nie so ein Maß an Vehemenz gegenüber einem Filmemacher gesehen. Und es ist so surreal und unfair."

"Manchmal fühlt es sich so an, als lebte ich in einem Drehbuch von Paddy Chayefsky oder sowas. Jedes Missverständnis, das auftauchen kann, ist bis zum satirischen Grad aufgetaucht. Und es sind Leute, die mich noch nie zuvor getroffen haben - ich weiß nicht, ich denke ja, dass ich eine ziemlich harmlose Person bin."

Stellt sich nur die Frage, ob es sich hierbei um Schadensbegrenzung handelt oder doch um die Klarstellung eines missverstandenen Regisseurs.

Der beste Star-Wars-Film aller Zeiten ist...

  • 37%Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück
  • 21%Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  • 14%Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith
  • 14%Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung
  • 5%Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung
  • 4%Star Wars: The Clone Wars (Pilotfilm)
  • 4%Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger
Es haben bisher 1829 Leser ihre Stimme abgegeben.Weitere Umfragen