Das Star-Trek-Universum ist dabei, eine Premiere zu feiern: die erste Regisseurin. Wie Paramount Pictures im Rahmen der CinemaCon verriet, wird S. J. Clarkson den vierten Teil innerhalb der Kelvin-Zeitlinie inszenieren.

In Star Trek 4 gibt es ein Wiedersehen mit Chris Hemsworth

Teil vier von Star Trek wurde bereits vor dem Kinostart von Star Trek Beyond angekündigt, blieb also völlig unberührt vom enttäuschenden Ergebnis des dritten Teils. Und wie man weiß, dreht sich der vierte Teil um die Beziehung zwischen James T. Kirk und seinem Vater, George Kirk, die quasi nie stattfand, da letzterer gleich in den Anfangsminuten von Star Trek das Zeitliche segnete.

Dann wurde allerdings bekannt, dass Produzent J.J. Abrams gemeinsam mit Quentin Tarantino einen Star-Trek-Streifen drehen wollen. Das hörte sich für viele so an, als sei die Vater-Sohn-Geschichte zugunsten einer Pulp-Story des Kultregisseurs fallengelassen worden. Doch nun enthüllte das Studio im Rahmen der CinemaCon den Regisseur des nächsten Filmes: S. J. Clarkson. Und mit ihr übernimmt erstmals in der Geschichte von Star Trek eine Frau das Ruder bei einer der beliebtesten und dienstältesten Science-Fiction-Reihen überhaupt - eine echte Premiere also. Clarkson selbst ist bereits bekannt durch ihre Arbeit an Serien wie Jessica Jones, Dexter, Bates Motel, Orange is the New Black und Collateral. Ganz final ist die Sache noch nicht, aber es sieht gut aus.

Zwei Filme parallel in Entwicklung

Bleibt nur die Frage, was dann mit Quentin Tarantinos Plänen zu einem R-Rated-Star-Trek wird. Aber da kann Jim Gianopulos, CEO und Vorsitzender von Paramount Pictures, die Fans beruhigen. Wie er auf der CinemaCon wissen ließ, werden aktuell zwei Star-Trek-Filme parallel entwickelt. Das könnte also durchaus bedeuten, dass S.J. Clarksons direktes Sequel Teil der Kelvin-Zeitlinie ist, während Quentin Tarantinos Streifen unter Umständen ein eigenständiges Spin-off darstellt, um dem Kultregisseur alle Freiheiten zu gewähren. Sehr interessante Vorgehensweise. Was denkt ihr?