Jake Gyllenhaal befindet sich Angaben zufolge in Gesprächen für die Rolle des Bösewichten im nächsten Spider-Man-Streifen von Marvel Studios. Und er soll Mysterio spielen.

Jake Gyllenhaal als Bösewicht im nächsten Spider-Man-Film wäre wieder eine Top-Besetzung

Ein wenig hat sich das Marvel Cinematic Universe selbst ausgebremst. Genauer gesagt der emotionale Einschlag, der The Avengers: Infinity War mit sich brachte, dürfte für viele Fans und Kinogänger seine Wirkung spätestens dann verloren haben, wenn sie erfahren, dass Filme wie Black Panther, Guardians of the Galaxy und auch Spider-Man: Homecoming bereits fest eingeplante Sequels besitzen.

Und zu letzterem gibt es nun neue Details: So heißt es, dass niemand Geringerer als Jake Gyllenhaal, einer von Hollywoods wandelbarsten Schauspieler, für die Rolle des Gegenspielers im Gespräch sei. Und wen er genau spielen soll, ist angeblich auch bereits bekannt: Mysterio. Das ist der Superbösewicht mit dem eigenartigen Weltraumfahrer-Helm, der erstmals 1964 auf der Bildfläche erschien. Mysterio ist übrigens auch ein Mitglied der Sinister Six, zu denen Sony Pictures angeblich noch immer ein Spin-off plant. Ob es da Berührungspunkte geben könnte, ist allerdings fraglich, da auch Venom kein Teil des Marvel Cinematic Universe darstellt. Daneben heißt es zudem, dass auch Michael Keaton ein Wiedersehen feiern soll.

Nach Michael Keatons Adrian Toomes / Vulture darf der nächste Gegenspieler Spider-Mans auf keinen Fall hintenanstehen. Mit Gyllenhaal wäre zumindest auf schauspielerischer Seite sichergestellt, den bestmöglichen Gegenpart zu bieten. Müsste nur noch Quentin Beck a.k.a. Mysterio gut geschrieben werden.

Ironisch: Gyllenhaal selbst wäre beinahe mal Spider-Man geworden. Tobey Maguire, der die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft unter Sam Raimis in insgesamt drei Filmen verkörperte, verletzte sich bei den Dreharbeiten zu Seabiscuit schwer am Rücken. Als es nicht danach aussah, als ob er rechtzeitig für Spider-Man 2 zurückkehren könne, wurde Gyllenhaal für die Übernahme in Betracht gezogen. Außerdem sprach der Bruder von Schauspielerin Maggie Gyllenhaal auch für die Rolle des Batman / Bruce Wayne vor. Die bekam bekanntlich dann Christian Bale, der den Dunklen Ritter ebenfalls drei Mal unter Christopher Nolan spielte. Wenn schon keine Heldenrolle, dann eben die eines Superbösewichten - für den wandelbaren Gyllenhaal, der auch wahnsinnige Charaktere spielen kann, geradezu leichtes Spiel.

Allerdings halten sich die Gerüchte noch immer hartnäckig, wonach Gyllenhaal noch immer eine Chance auf Batman haben soll. Ben Affleck, der Batman aktuell verkörpert, will ihn angeblich nur noch einmal in Matt Reeves Solofilm verkörpern. Danach wäre der Part also frei für einen neuen Bruce Wayne.