In der 618-ten Episode des Nerdist-Podcasts sprach Regisseur Sam Raimi über den dritten Teil seiner Spider-Man-Trilogie, und gestand, dass Spider-Man 3 einfach nicht gut funktionierte.

Spider-Man 3 - Regisseur Sam Raimi gesteht, dass Spider-Man 3 nicht ganz ideal war

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Irgendwie hatte Spider-Man 3 ein großes Problem
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Spider-Man 3 war kein guter Film, zumindest nicht in den Augen seiner Kritiker. Der angekündigte Abschluss der Trilogie war zwar finanziell mit knapp 900 Millionen Dollar weltweitem Einspiel ein finanzieller Erfolg, gilt aber mit ca. 260 Millionen Dollar Budget als einer der teuersten Filme aller Zeiten. Bemängelt wurde die Überfrachtung mit Charakteren, und besonders mit Bösewichten, und ein Fokus auf das chaotische Verhältnis der einzelnen Figuren.

Nun sprach Regisseur Sam Raimi im aktuelen Nerdist-Podcast über Spider-Man 3 und gestand, dass der Film nicht optimal verlief. "Es ist ein Film, der einfach nicht wirklich funktionierte", so Raimi. "Ich versuchte, ihn zum Laufen zu bringen, aber ich habe einfach nicht an alle Charaktere geglaubt, und das konnte nicht vor den Leuten versteckt werden, die Spider-Man liebten. Wenn der Regisseur nicht mit ganzem Herzen hinter einer Sache steht, ist es falsch von ihm, es trotzdem zu tun, wo doch soviele Menschen daran hängen. Ich denke, der Gedanke dahinter war es, Spider-Man 2 zu übertreffen, und ich denke, das ist es, was uns zum Fall brachte."

Raimi gestand zudem, dass er sich wohl besser an seine vorhandenen Charaktere hätte halten sollen, doch Regisseure sprechen nun mal nicht gern über ihre schlechten Filme.