In einem Interview führte Marvel Studios' Präsident Kevin Feige noch einmal aus, inwiefern sich der von Marvel Studios produzierte Tom Holland-Spider-Man von den bisherigen Sony Pictures-produzierten Spider-Men unterscheiden wird.

Spider-Man - Marvel Studios Kevin Feige erklärt, wie sich ihr Spider-Man unterscheiden wird

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Tom Hollands Spider-Man soll ganz anders sein, oder doch nicht?
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Lange hatten die Fans darauf gehofft und dann war es endlich soweit: Der nächste Spider-Man wird von Marvel Studios und Sony Pictures gemeinsam produziert. Das bedeutet natürlich auch, dass Spider-Man endlich seinen Einzug in die Avengers finden wird. Doch bis dahin muss er erst noch einen eigenen Solofilm bestreiten. Marvel Studios' Präsident Kevin Feige ließ bereits verlauten, dass man die Rückkehr Spider-Mans an die High School im Stile der kultigen Teenie-Komödien von John Hughes inszenieren wolle. Das heißt im Klartext, dass der Aspekt des Superhelden wohl zumindest im ersten Film etwas in den Hintergrund treten könnte, um dem Alltag von Peter Parker an der High School mehr Zeit einzuräumen. "Es ist die Seifenoper in der High School und die Nebencharaktere, die interessant sind", so Feige. "Genauso wie wir schon lange keinen Heist-Film oder schon lange keinen Film über das Schrumpfen gesehen haben, haben wir auch schon lange keinen Film im Stil von John Hughes gesehen."

Feig versprach auch einen völlig neuen Bösewichten für den ersten Marvel Studios-produzierten Spider-Man. Doch was bislang kaum zur Sprache kam war Spider-Man / Peter Parker selbst. Wie will ihn Marvel Studios darstellen? Wie soll sich Tom Holland, bis auf die Tatsache, dass er wesentlich jünger ist, von den bisherigen Darstellern Tobey Maguire und Andrew Garfield unterscheiden?

"Man schaut sich die frühen Comicbücher von Spider-Man an und das Großartige dabei, das Stan Lee und Steve Ditko vollbracht haben, war, dass sie sich gefragt haben, 'Was, wenn einer der mächtigsten Superhelden, die wir haben, ein High School-Junge ist, der auch Hausaufgaben machen muss und kein Milliardär ist oder ein genialer Wissenschaftler oder ein trainierter Assassine und auch kein anderer Wissenschaftler ist, der einen Unfall hatte, sondern ein Junge?'"

Und dann wäre da natürlich der Punkt, dass Spider-Man in allen fünf bisherigen Filmen von den Regisseuren Sam Raimi und Marc Webb nie die Möglichkeit hatte, mit dem Marvel Cinematic Universe zu interagieren.

"Die eine Sache, die bislang in keinem der anderen fünf Filme erkundet werden konnte, ist seine Beziehung zum breiteren Marvel-Universum und das ist etwas, worauf wir uns freuen. Zu den Ursprungsgeschichten von Stan Lee und Steve Ditko zurückzukehren, in denen er jünger war und dieser Zwiespalt mit dem Rest, was auch für Brian Michael Bendis' Ultimate Spider-Man gilt."

Für Feige sei gerade der jüngere Spider-Man einzigartig und hebe sich bereits dadurch in vielen Punkten von den anderen Superhelden ab.

Der neue Spider-Man wird am 28. Juli 2017 in den Kinos starten.

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