Die Auswahl an möglichen Darstellern für den neuen Spider-Man im High School-Alter ist bereits auf zwei Kandidaten heruntergeschrumpft. Nun geht es um die kreative Ausrichtung in Form eines geeigneten Regisseurs. Und da hat Marvel Studios sechs Kandidaten, die in Frage kommen.

Spider-Man - Diese Regisseure will Marvel für den neuen Spider-Man

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Asa Butterfield gilt als Favorit auf die Rolle als junger Peter Parker / Spider-Man
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Eine kürzliche Untersuchung von Wall Street Analysten hat ergeben, dass Spider-Man noch immer das wertvollste Franchise im Bereich Comicverfilmung sei. Und das, obwohl Sony Pictures die gesamte Amazing Spider-Man-Reihe als gescheitert ansieht. Das gesamte Franchise hat seit dem Start von Sam Raimis Spider-Man im Jahre 2002 mit fünf Filmen in rund 12 Jahren knapp 3,96 Milliarden Dollar eingenommen. An zweiter Stelle folgt Warner Bros. und DC-Entertainments Batman-Franchise mit acht Filmen seit Tim Burtons Batman von 1989 und rund 3,8 Milliarden Dollar Einspiel.

Man kann natürlich davon ausgehen, dass die neuen Franchises wie etwa Marvels The Avengers spätestens mit dem Zweiteiler The Avengers: Infinity War 1 und 2 an Spider-Man vorbeiziehen dürften, aber momentan ist Spider-Man noch immer der König des Box-Office unter den Comicverfilmungen. Da dürfte klar sein, dass Marvel die Rückkehr des verlorenen Sohnes gebührend feiern will, zumal er auch als beliebtester Marvel-Comic-Charakter angesehen wird.

Und das bedeutet auch, dass der erste von Marvel Studios produzierte Spider-Man dem Spider-Man von Sony Pictures in allen Belangen überlegen sein muss. Den möglichen Darsteller hat man fast schon gefunden. Im Rennen sind nur noch Favorit Asa Butterfield und Runner-Up Tom Holland. Butterfield dürften die meisten aus Ender's Game - Das große Spiel kennen, während man Holland in The Impossible sehen konnte.

Bleibt nur noch eins: Der Regieposten. Und der entscheidet schließlich über die Ausrichtung des neuen Spider-Man. Marvel Studios hat wohl auch schon geeignete Kandidaten gefunden. Und die wären:

  • Jonathan Levine (Warm Bodies)
  • Ted Melfi (St. Vincent)
  • Jason Moore (Pitch Perfect)
  • John Fracis Daley & Jonathan M. Goldstein (Reboot von Die schrillen Vier auf Achse)
  • Jared Hess (Napoleon Dynamite)

Natürlich bedeutet das nicht, dass es unbedingt einer dieser Regisseure werden muss. Es kann durchaus auch sein, dass sich noch ein weiterer Kandidat dazugesellt. Ein Favorit muss auch nicht unbedingt der geeignete Regisseur sein. Ein Umstand, den man erst jüngst bei Regisseur Josh Trank und dem zweiten Spin-off zur Star Wars Anthology hatte. Im Fall vom neuen Spider-Man weiß man ja bereits, dass es zurück in die High School gehen wird. Marvel Studios strebe zudem eine heitere Geschichte an, die im Stil der kultigen Coming of Age-Komödien des Regisseurs John Hughes inszeniert werden soll. Hughes sorgte in den 80ern für einen regelrechten Teenie-Boom mit Filmen wie Der Frühstücksclub, Das darf man nur als Erwachsener und Ferris macht blau. So gesehen macht die Liste an potentiellen Regisseuren auch Sinn.

Was Spider-Man betrifft, so soll er seinen ersten Auftritt in Captain America: Civil War haben.

Marvel oder DC?