Weihnachten naht, aber diesmal hat der Weihnachtsmann nichts Nettes im Gepäck. Nein, eine Zombie-Horde ist es, die auf die Menschheit losgelassen wird, und das just zu der Zeit, da rührselige Eierpunsch-Stimmung herrschen sollte. Aber statt Weihnachtsbraten und Geschenke gibt’s Untote, die mal schnell und mal langsam sind. Es ist „Silent Night, Zombie Night“. Allerdings spielt die Nacht doch meistens tagsüber.

Silent Night, Zombie Night - Trailer

Die Polizisten Nash und Frank geraten mitten ins Zombie-Tohuwabohu, weswegen sie sich auf den Weg zu Franks Frau machen. Nash muss dort verarztet werden, weil er am Fuß verletzt wurde. Da klappt ganz gut, aber Probleme gibt es dennoch. Weil Nash in Sarah verliebt ist, was Frank ganz und gar nicht passt. So sitzen sie nun also zusammen in derselben Bude, während die Spannungen immer weiter hochkochen. Und die Zombies lungern auch noch vor der Tür herum.

Silent Night, Zombie Night - Ho, ho, ho, der Weihnachtszombie ist da!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/3Bild 7/91/9
Der Film erscheint am 04.12.2014 auf Blu-ray und DVD.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Die Drei sind nicht die einzigen, die überlebt haben. Schon bald tauchen auch andere Überlebende auf, was zu neuen Problemen führt. Immerhin lieben zwei Männer dieselbe Frau. Ob man da den Nebenbuhler im Zombie-Kampfgetöse einfach ausschaltet?

Wenig weihnachtlich

Der Titel ist cool, der Film trägt dem aber nicht wirklich Rechnung. Es kommt noch nicht mal weihnachtliche Stimmung auf, weil in Los Angeles halt auch kein Schnee liegt. Da hätte man deutlich mehr draus machen können, abseits der musikalischen Untermalung, die bisweilen recht amüsant das Geschehen konterkariert, hat man es aber mit einem handelsüblichen, recht normalen Zombie-Film zu tun.

Handgemachte Effekte

Dass der Film nicht das größte Budget hat, merkt man ihm schon an. Immerhin sorgt das auch dafür, dass die meisten Effekte handgemacht sind. Schüsse wurden zwar digital eingefügt, aber die Splattereffekte sind alle noch echte Handarbeit, was sich auch in durchaus reichlich rotem Matsch ausdrückt. Das sieht alles nicht elaboriert aus, es ist billig, auch ein wenig laienhaft, aber trotzdem sympathisch. Einfach, weil es an die gute alte Zeit der Splatterfilme erinnert.

Silent Night, Zombie Night - Ho, ho, ho, der Weihnachtszombie ist da!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/3Bild 7/91/9
Eigentlich wurde der Film bereits 2009 abgedreht. Doch erst 2014 fand er den Weg nach Deutschland... Warum wohl?!
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Halbwegs bekannte Gesichter

Der Film aus dem Jahr 2009 will mit ein paar halbwegs bekannten Genre-Gesichtern punkten. Eines ist erst danach zu Zombie-Meriten gekommen: Lew Temple. Der hat hier nur eine kleine Rolle, ist Zombie-Fans aber gut als sympathischer Häftling in der dritten Staffel von „The Walking Dead“ bekannt. Man könnte fast meinen, dass er der Grund ist, warum der Film nun doch noch den Weg nach Deutschland gefunden hat.

Die beiden anderen sind da schon eher nur einem speziellen Publikum bekannt. Felissa Rose wurde 1983 als Killerin in „Sleepaway Camp – Blutiger Sommer“ bekannt und hat danach ewig nichts mehr gemacht. Seit dem Jahr 2000 spielte sie allerdings in einer Unzahl von Low-Budget-Filmen mit.

Bilderstrecke starten
(69 Bilder)

Vernon Wells war mal wer. Er durfte gegen Mel Gibson in „Mad Max 2“ und Arnold Schwarzenegger in „Phantomkommando“ kämpfen. In „Silent Night, Zombie Night“ hat auch er nicht viel zu tun. Für Genre-Fans ist die Anwesenheit dieser Herrschaften aber doch eine nette Angelegenheit. Man nimmt bei kleinen Horrorfilmen schließlich, was man kriegen kann, da hilft es schon, wenn ein paar B- und C-Promis mit dabei sind.