"Monster, Blut und nuttige Reporterin – was für Liebhaber!" - Thorsten Hanisch

Tja. Was soll man sagen? Kennste einen, kennste alle. „Sharktopus vs. Pteracuda“ ist der neueste Beitrag zu einem rätselhaften Genre, das eigentlich kein Mensch braucht, sklavisch an seinem Strickmuster kleben bleibt und schon längst nicht mehr für ein hämisches „Höhöhööö! Sind die schlecht!“ in geselliger Runde sorgt, denn mit Trash im eigentlichen Sinn hat das alles schon seit Ewigkeiten nichts mehr zu tun.

Sharktopus vs. Pteracuda: Kampf der Urzeitgiganten - Blutiger, exklusiver Clip zum Trash-Feuerwerk

Ein reflexhafter Totalverriss ist mittlerweile aber irgendwie auch fehl am Platz, da Filme dieser Art eine regelrecht magnetische Wirkung auf ihr Publikum zu haben scheinen. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass die ewig gleichen, aalglatten Multimillionen-Blockbuster die Erwartungshaltungen mittlerweile dermaßen ausgehöhlt haben, dass man sich nach Filmen sehnt, die zumindest wirken, als ob sie von Menschen gemacht sind. Wie auch immer. Wer jedenfalls nicht genug davon kriegen kann, wird dank hohem Tempo, ordentlich Geschmadder und einer recht kompetenten Hauptdarstellerin auch mit „Sharktopus vs. Pteracuda“ auf seine Kosten kommen.

Hier geht es weiter mit der angesprochenen Kritik zu Demonic.

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