Alles schon mal da gewesen in diesem beispiellosen Retro-Kinosommer, der sich nur aus Remakes, Sequels und Adaptionen speisen möchte. Und falls ein einziger Film unter ihnen eine originäre Idee selbstverwirklicht (die so originär nicht ist), dann wird er alsgleich zum Meisterwerk und Christopher Nolan zum King of the World auserkoren.
Wenn das US-Mainstreamkino in seinem beklagenswerten Verzicht auf Erneuerung nunmehr sogar die Feindbilder von anno dunnemals rekrutieren muss, um frischen Wind durch seinen Ideenfriedhof zu blasen, gleicht das einer Verzweiflungstat: Der Spionagethriller „Salt“ feiert ausgelassen die Rückkehr der Wodka süffelnden Russen-Bösewichter, als sei der Eiserne Vorhang nie gefallen. Inoffizieller Kinostart: Sommer 1990.
Spionage-Action ohne Höhepunkte, die allzu deutlich darauf ausgelegt ist, Angelina Jolie und die russischen Kriegstreiber in Serie zu schicken.FazitEvelyn Salt (Angelina Jolie) ist CIA-Agentin mit Leib und Seele. Sie hat ihrem Vaterland große Dienste erwiesen, und dafür wurde sie sogar schon von oberster Stelle aus nordkoreanischer Gefangenschaft befreit. So einer vorbildlich loyalen Agentin würde man demnach nicht zutrauen, eine russische Spionin zu sein, die an der Durchführung geheimer Pläne zur Auslöschung der USA beteiligt ist. Doch genau das behauptet eines Tages ein Überläufer, der Salt als potentielle Attentäterin beschuldigt. Von einem Moment zum nächsten gerät die Agentin in eine Verschwörung, in deren Verlauf sie sich gegen russische Terroristen und ihre eigenen Kollegen von der CIA zur Wehr setzen muss.
Angelina Jolie als "Jane Bourne"...Ein solider alter Hut, die Geschichte. Ein funktionaler Plot, angereichert mit vielen scheinbar komplizierten Details. Natürlich lässt er sich aber ganz einfach herunterbrechen auf die klassische Genreformel vom unschuldig Gejagten, und natürlich ist das alles nicht annähernd so kompliziert, wie es sich gern vorkommt.
Weil man diesen Film in der einen oder anderen Form schon unzählige Male gesehen hat, stets irgendwie variiert und am Ende doch ziemlich gleich, gewinnt man hier wohl schneller Durchblick, als es dem Drehbuch genehm sein dürfte (Mutmaßung!). Der finale Twist, den es selbstverständlich geben muss und der auch recht deutlich als solcher inszeniert ist, hat zumindest einen besonders langen Bart in diesem auch sonst sehr langbärtigen Film.
Regie: Phillip NoyceGenre:ThrillerFilmstart: Spieldauer: 100 minDarsteller:Chiwetel Ejiofor, Liev Schreiber, Angelina Jolie
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Man könnte noch hinzufügen, daß wir hier letztlich wieder nur einen Werbefilm für amerikanische Truppen, Dienste und militärischen High Tec haben. Verpantscht mit dem üblichen Eimer Patriotismus und der unterschwelligen Botschaft "Wir sind die Guten, der Zweck heiligt die Mittel und der CIA wird es schon richten".
Wenn man der Kritik von Gamona glauben schenken darf, was wir natürlich alle tun, dann sollte The Expendables ein richtig "ruhiger" Film sein. Sly scheint da wohl eher ein verfechter der alten Schule zu sein.
@Gamona
Löscht die Bilderstrecke von der Jolie! Die Vorschau davon hängt genau neben den meisten Kommentar-Eintipp-Feldern... und sie lenkt ab!
Von der lass ich mich noch als Vampir gerne beissen. Zeig ihr auch gerne mein "Blutreservoir" ;) "Ozapft is"
Und hör mir blos auf mit diesen Wackelkameras.
Wie ich diesen "Effekt" hasse.
Wie ein Eichhörnchen auf Speed.
Das mit den Pre- und Sequels geht eh schon Jahre so, die gehen halt auch immer weniger Risiko ein.
Die könnten mal wieder einen guten old style Kung-Fu Film machen.
Ohne nen Kameramann mit Parkinson und Michael Bay Bums oder schnelle Kamera Wechsel/Schnitte
Scheiß drauf!
Pitt, dieser glückliche Mistkerl.
Was glaubt ihr? Hat Angie die blonde Perücke für Brad behalten... um das Liebesleben einer 12fachen Mutter aufzufrischen?
Man wie ich diesen Pitt hasse... ;)
Hätte ich ja gleich schreiben können: Jolie sieht super aus. Fertig.
By the way: Sie sieht super aus.
hahahahahaaaaaa
Außerdem kaufe ich noch einen Lift.