*Update*

Mittlerweile hat sich Christopher McQuarrie zum Gerücht geäußert, er würde den Nachdreh "überwachen".

"Sollte es Nachdrehs bei Rogue One geben, dann überwache ich sie nicht", so McQuarrie. "Wer das behauptet, liegt nicht nur falsch, es ist auch unverantwortlich. Gareth Edwards ist ein talentierter Filmemacher, dem im Zweifelsfall die Gunst gebührt. Einen Film zu machen - geschweige denn einen Star Wars-Film zu machen - ist hart genug, ohne dass das Internet versucht, die jahrelange und harte Arbeit absichtlich herunterzuspielen. Wem soll das überhaupt dienen? Lasst ihn seinen Film in Ruhe machen."

Danke an birne.2000 für den Hinweis.

Ursprüngliche Meldung:

Zu Regisseur Gareth Edwards' Rogue One: A Star Wars Story sind neue Details zu den umfangreichen Nachdrehs aufgetaucht.

Als vor kurzem die Information die Runde machte, dass zu Regisseur Gareth Edwards' Rogue One: A Star Wars Story, der erste einer Reihe an Spin-offs zur neuen Star Wars-Trilogie, umfangreiche Nachdrehs einberaumt wurden, die einen ganzen Monat lang [manche Filme haben bereits komplette Dreharbeiten von einem Monat Länge] und über den gesamten Sommer hinweg gehen sollten, war die Sorge groß unter den Fans. Sollte sich Edwards etwa übernommen haben? Droht ein weiteres Fiasko wie bei Josh Tranks Fantastic Four? Angeblich sollte das Kriegsszenario bei Rogue One aufgelockert werden, da der Film den Verantwortlichen dann doch ein wenig zu kriegsmäßig sei. Um zusätzlich Öl ins Feuer zu gießen, machte zudem das Gerücht die Runde, die Studiobosse hätten die Entscheidung dazu angeblich in Panik beschlossen, nachdem sie einem ersten Test-Screening beiwohnten. So schlimm?

Das sind die Ziele der Nachdrehs

Jason Ward von Making Star Wars will direkt mit Crew-Mitgliedern gesprochen und erfahren haben, worum es beim Nachdreh tatsächlich geht. Schon vor einigen Monaten hieß es, Hollywood-Top-Autor Christopher McQuarrie hätte das Drehbuch "retten" müssen. McQuarrie, der für seine Original-Drehbücher (Die Üblichen Verdächtigen) und für seine Tätigkeit als Script Doctor (World War Z) bekannt ist und sich zudem einen Namen als Regisseur gemacht hat (Mission Impossible: Rogue Nation), wird den Nachdreh gemeinsam mit Edwards verantworten. Dies spräche somit eigentlich bereits für das Gerücht, dass Edwards deinen Job wohl nicht ganz zur Zufriedenheit der Studiobosse bewältigt hat.

Doch tatsächlich soll McQuarries Drehbuchfassung wohl ein wenig zu spät gekommen sein, denn der Großteil des bereits gedrehten Materials basiert laut den Insidern noch auf der vorherigen Drehbuchfassung. Der Nachdreh dient also dazu, die Fassung von McQuarrie einzubinden, ganze 40 Prozent des Films soll somit nachgedreht werden. Um dies zu garantieren, soll auch Produzent J.J. Abrams in überwachender Funktion am Set sein. Außerdem will man den just besetzten Alden Ehrenreich als jungen Han Solo in den Film schmuggeln (Pun intended!), um etwas Humor ins Spiel zu bringen.

Klingt nun also nur noch halb so schlimm. Was meint ihr?

Edwards' Kriegsfilm im Star Wars-Setting bietet einen illustren Cast mit Felicity Jones, Diego Luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen, Jiang Wen, Forest Whitaker, Mads Mikkelsen, Alan Tudyk und Riz Ahmed.

In den Kinos startet Rogue One - A Star Wars Story voraussichtlich am 15. Dezember 2016. Ob der Film vom Momentum von Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht profitieren kann, wird man sehen müssen.

Aktuellstes Video zu Rogue One: A Star Wars Story

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