Robocop-Darsteller Joel Kinnaman erklärte in einem Interview mit dem SFX-Magazin, warum der 2014er Robocop in seinen Augen kein Remake darstellt.

Robocop - Warum für Darsteller Joel Kinnaman der neue Film kein Remake ist

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Auch optisch unterscheidet sich der neue Robocop vom Verhoeven-Robocop von 1987
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Wenn am 6. Februar nächsten Jahres José Padilhas Robocop in den Kinos anläuft, wird manch einer nicht umhin kommen, seinen Robocop mit dem 1987er Robocop von Paul Verhoeven zu vergleichen.

Doch eines sollte man dabei tunlichst nicht machen - Robocop als Remake bezeichnen. Zumindest laut Joel Kinnaman. So teilte er in einem Interview mit dem SFX-Magazin mit, dass Robocop das Original ehre, aber nicht kopiere.

"Es ist eine großartige Verantwortung", so Kinnaman. "Gerade in einer Welt, in der es eine Menge Remakes gibt, die aus zynischen ökonomischen Gründen gemacht werden.Aber José als Regisseur zu haben, hat all die Ängste weggefegt. Der größte Respekt, den man dem Original zollen kann, ist anzuerkennen, dass es ein intelligenter Film ist, und zu versuchen, etwas Intelligentes folgen zu lassen, und nicht nur alte Sprüche aufzusagen. Wir haben einen oder zwei als Gruß an die Fans beibehalten, aber wir haben kein Remake des Films gedreht."

Bezeichnenderweise ist es auch Regisseur Padilha, der das Projekt für Kinnaman überhaupt erst interessant machte. "Als ich das erste Mal hörte, dass es ein Robocop-Remake geben würde, dachte ich mir, 'Vielleicht schau ich es mir später mal an, aber das ist nichts, was ich selber verfolgen würde.' Dann, als ich hörte, dass José Padilha derjenige sein würde, der da Regie führt, bekam ich Interesse daran. José hat sehr hart gekämpft und Erfolg darin gehabt, etwas zu machen, das eine bestimmte Ansicht vertritt, und eine politische wie philosophische Perspektive innehat."