Von der Realfilm-Serie, die derzeit mit „Resident Evil: Retribution“ bereits in der fünften Inkarnation im Kino läuft, sind die von Sony und Capcom produzierten Animationsfilme losgelöst. Synergien nutzt man aber dennoch gerne, weswegen in „Resident Evil: Damnation“ Leon S. Kennedy und Ada Wong, die auch in „Retribution“ dabei sind, die Hauptfiguren sind.
Die Animation der menschlichen Figuren wirkt nicht besonders authentisch, dafür gefällt, dass dieser Film sich nicht als reines Actionspektakel versteht, sondern auch das Horror-Genre bedient.FazitDer neue Animationsfilm folgt „Resident Evil: Degeneration“ und gehört wie dieser zum Kanon der Spielwelt. Gegenüber dem ersten Film aus dem Jahr 2008 hat er einen klaren Vorteil: Die Animation ist besser und geschmeidiger geworden. Aber auch das ändert nichts daran, dass fotorealistische Figuren noch immer nicht überzeugend sind.
Leon S. Kennedy wird in die East Slavic Republic geschickt. Dort herrscht ein brutaler Bürgerkrieg, seit auf dem Gebiet des neuen Staats, der aus der Asche der zusammengebrochenen Sowjetunion entstand, Öl gefunden wurde. Kennedy soll überprüfen, ob Bio-Organic Weapons, kurz BOWs, benutzt werden, während die USA und Russland gemeinsam Vorbereitungen treffen, um zu intervenieren und in dem Land den Frieden wiederherzustellen.
Bekannte Gesichter - doch leider ziemlich künstlich animiert.Kurz nachdem Leon in das Land eingedrungen ist, erhält er den Befehl, sich zurückzuziehen. Er ignoriert ihn jedoch und trifft auf Widerstandskämpfer – von der Regierung als Terroristen bezeichnet -, die ihn gefangen nehmen. Doch dann verhilft ihm einer zur Flucht, nachdem Leon ihm das Leben gerettet hat.
Wie sich herausstellt, werden BOWs in diesem Krieg eingesetzt, im Speziellen eine Form von Parasit, die die Menschen zu zombieartigen Wesen werden lässt. Mit Hilfe von Ada Wong versucht Leon nun, dem Grauen, das durch die BOWs ausgelöst wurde, ein Ende zu setzen.
Wo die Realfilm-Serie sich vom Horror hin zur reinen Action wandelt, gelingt dem Animationsfilm der Spagat, beide Genres hinreichend zu bedienen. Es gibt große ausufernde Actionsequenzen, wobei der Kampf gegen die riesenhaften Monster am Ende wohl das Highlight ist, aber ebenso hat man ein paar Szenen, die auf den Gruselfaktor setzen.
Die Grafik hat seit Resident Evil: Degeneration deutliche Fortschritte gemacht.Nirgendwo zeigt sich das besser, als in der ersten Hälfte, als Leon und ein paar Widerstandskämpfer durch ein Tunnelsystem fliehen. Das ist dunkel, verwinkelt und so gestaltet, dass immer aus jeder Ecke etwas hervorspringen könnte – was bisweilen auch geschieht. Hier baut „Resident Evil: Damnation“ mit einfachen Mitteln gute Spannungsmomente auf.
Regie: Makoto KamiyaGenre: Action, Horror, AnimationFilmstart:
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@ Peter
Naja der Flim ist warscheinlich auch an Gamer gerichtet, sowie es sein sollte bei RE :P.
Der kommt nicht ins Kino, ist ab dieser Woche auf DVD/Blu-ray erhältlich.
Was die Augen
Der kommt nicht ins Kino, ist ab dieser Woche auf DVD/Blu-ray erhältlich.
Was die Augen betrifft, beschreibt es das hier ganz schön: de.wikipedia.org/.../Uncanny_Valley
ist das ja schon ne halbe wissenschaft... vielleicht sollte man den figuren einfach große köpfe geben oder abstrakt lange krumme nasen... dann könnte man sich wieder besser in die charaktere hineindenken?
Der kommt nicht ins Kino, ist ab dieser Woche auf DVD/Blu-ray erhältlich.
Was die Augen betrifft, beschreibt es das hier ganz schön: de.wikipedia.org/.../Uncanny_Valley
nicht der beste film der welt aber wer auf re steht sollte sich den ruhig anschauen - ob sich der im kino jetzt so lohnt ist natürlich ne andere sache abrt in 2-3 monaten als blue ray kann man eigentlich soo viel nicht falsch machen...
nur mal so ne frage: was habt ihr eigentlich immer mit den augen? das agument hattet
ihr bei starship troopers schon...das animierte figuren nicht besonders lebensecht wirken
schon klar aber besondrs"zombie" wirkten die figuren jetzt nicht auf mich- naja vielleicht bin ich auch noch nicht ganz sp verwöhnt oder achte einfach nicht auf sowas...
written by bildschirmtastatur von daher...
Gut Animationen sind halt so ne Sache. Ich finde es halt löblich, wenn eine spieleserie als Cgi verfilmt wird anstatt Hollywood es verwurschteln zu lassen, daher bin ich was so kleinigkeiten angeht ein wenig kulanter.
Lieber diesen Film mit seiner Vorliebe zum Spiel,worin Horror ein wichtiges Element ist, als den Egotrip einer gehypten Schauspielerin auf Kosten einer legänderen Spielreihe!
Die Animation wirkt künstlich, weil sich Bewegungen teilweise sehr unrealistisch gestalten (mal auf die Hände der Präsidentin achten, wenn sie am Schreibtisch sitzt). Das ist aber auch ein Problem, dass Filme wie "Starship Troopers: Invasion" haben. Ich glaube aber gerne, dass die Game-Optik Gamern weniger Kopfzerbrechen bereitet.
So
So oder so ist es offenbar auf den Synergieeffekt ausgelegt, dass Realfilm und Animationsfilm zeitnah VÖ haben.
Nein eher nicht... Es wurden viele Elemente und Sequenzen, wenn auch in leicht abweichender Besetzung, fast 1 zu 1 vom Spiel in die Filme integriert. Vorallem der 4er hat ganze Szenen aus Resident Evil 5 "geklaut".
Auch verstehe ich nicht warum die Animation so "künstlich" wirken sollen... Immerhin basiert der Film auf einem Computerspiel... UND der Film und dessen Vorgänger machen wenigstens eine Sache richtig. Die Charaktere sehen aus, wie sie auch im Spiel aussehen und da gibt es keine total abgedrehten russischen Supermodels, die rumhampeln und sich konstant in Slow-Mo bewegen, als wären sie der Auserwählte Neo persönlich...
Der Vorgänger war ziemlich dröge und einfallslos von der Story her, aber hatte wenigstens noch das Resident Evil flair eben durch die passenden Charaktere und war daher ganz nett mal rein zu schauen. Aber die Realverfilmung ist mit dem 3ten Ableger zum absoluten Schwachsinnsfest verkommen. Je mehr "Alice" in den Mittelpunkt gerückt desto bescheuerter und belangloser wurden die eigentlichen Resi helden.
Naja wird mal von der Videotheke ausgeliehen.
So oder so ist es offenbar auf den Synergieeffekt ausgelegt, dass Realfilm und Animationsfilm zeitnah VÖ haben.
-Eher umgekehrt, da sich der Film im Gegensatz zu Super-Millas' Ballerparty zweieinhalb Jahre in Entwicklung befand und Capcom nicht im Traum daran denken würde, Elemente dieser schlechten Parodie zu übernehmen.