In einem aktuellen Interview von Reuters mit Milla Jovovich, der Hauptdarstellerin der Resident-Evil-Filme, wurde die Frage gestellt, warum diese Reihe so großen Erfolg hat. Die Antwort lautete, dass der Zuspruch darauf beruhe, hier keine seelenlosen Studiobaukästen vor sich zu haben, sondern leidenschaftliche Independent-Produktionen, die ihr Publikum ernst nehmen. „Paul, ich und Michelle Rodriguez lieben die Spiele, lieben die Charaktere und lieben kompromissloses Arschtreten.“
Äh, nein... und gleichzeitig aber auch ja, auf diese leicht verdrehte Weise, die finanziellen Erfolg mit begeistertem Applaus gleichsetzt. 74 Millionen Dollar weltweites Einspiel für „Resident Evil: Afterlife“ am Startwochenende ist natürlich eine stattliche Summe, doch davon dürfte ein guter Teil der 3-D-Präsentation, steilen Trailern und dem zähen Standvermögen der Reihe an sich zuzuschreiben sein. Wenn man nur lange genug durchhält, wird ja so manches auf einmal zum Klassiker oder zumindest akzeptablen Zeitvertreib.
Auch Heike Makatsch hatte einen kurzen Auftritt im ersten Film.„Resident Evil“ repräsentiert eine der wenigen erfolgreichen Übersetzungen eines Computerspiels auf die Leinwand und fördert auch maßgeblich die Injektion von Spielelementen in einen filmischen Kontext. Als klassisches Sinnbild dafür steht die an Level erinnernde Gestaltung der Drehbücher, doch auch ganz allgemein ist man hier bei einem klar definierten Zielpublikum und unverhohlener Fanbedienung angekommen. Die Reihe versteht ihre Genrezugehörigkeit als eine Abfolge roter Knöpfe, die wie eine zombiehafte Mutation des Untotenkosmos von George Romero erscheinen.
Wie auch immer man zu dem Resident-Evil-Lärm steht, spätestens mit dem massiven Erfolg von „Afterlife“ kommt man an ihm kaum noch vorbei. Inklusive „Resident Evil: Degeneration“, einem CGI-Spin-off, stehen inzwischen fünf Filme zu Buche, sodass es wirklich höchste Zeit wird, der Reihe mal einen Rückblick zu schenken. Immerhin sind das doch leidenschaftliche Independent-Produktionen, die ihr Publikum ernst nehmen, und wer etwas anderes behauptet, bekommt die Zähne der Zombie-Dobermänner zu spüren.


























Oder magst du mir jetzt sagen, dass du diesen "unverschämten Mist" wirklich toll fandest??
"dass das ganze Unterfangen so comichaft und dumm rüberkommt, dass man schon sehr schlicht gestrickt sein muss, um hier wirklich Spaß zu haben."
Ihr Ernst? Also sagen sie damit aus, dass jeder der den Film toll fand ein bisschen blöd ist? Man kann ja immer seine eigene Meinung sagen, aber als professioneller (das unterstelle ich ihnen mal) Redakteur, sollte man wissen, wann man unverschämten Mist schreibt.
Degeneration is übrigens kein Spinoff. Der Film hat nichts mit den Real-Filmen zu tun und spielt im gleichen Storyuniversum wie die Spiele.
Ja is klar. Wenn sie die Charaktere lieben würden, hätten sie Jill und Chris nich so verrotzt und Wesker wär auch tausend mal besser gewesen.
An die Spiele haben sie sich doch auch kaum gehalten...Der erste Teil war ja noch ok...da fällt mir auf die Schnelle kein Bruch der Story ein, aber ab 2 wurde es ja immer schlimmer :(
Degeneration ist für mich immernoch der beste Resident Evil Film, denn er ist wie eine geile, lange Zwischensequenz :)
Ich spare mir mal die anmerkung zu einer Edit funktion, die heutzutage eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Bei den anderen beiden stimme ich zu, auch wenn ich sie trotzdem gelegentlich immer mal wieder anschaue. Für kurzweil sorgen sie.
Und allemal besser als die letzten teile der "...of the Dead" reihe, vom ehemaligen Großmeister Romero. Mal ehrlich, die letzten ...of the Dead Filme sind doch einfach nurnoch gequirlte scheiss und die Schauspielerei unterbietet sogar die schlechtesten Szenen in den RE filmen bei weitem...
Artikel: Naja wenn man die reihe absolut nicht mag ist das okay, aber dann sollte man vielleicht keine artikel darüber schreiben. Man ist es von gamona nicht gewohnt, dass die authoren objektiv sind (nichts schlimmes!) aber man kann es auch übertreiben.
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