Im Interview mit Yahoo! Movies sprach Regisseur Ridley Scott auch über das in Alien: Paradise Lost umgetaufte Sequel zu Prometheus und verriet einige Storydetails, die Fans erfreuen dürfte.

Alien: Covenant - Alien - Paradise Lost: Regisseur Ridley Scott verrät Details zur Story

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Dieses Mal gehts zum Ursprung allen Übels
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Bekanntlich wird Prometheus 2 - Paradise nicht mehr länger diesen Titel führen. Stattdessen wurde er in Alien - Paradise Lost umgenannt. Wer jetzt hofft, dass nun endlich die Brücke zum Alien-Franchise geschlagen wird, wird leider enttäuscht. Regisseur Ridley Scott teilte bereits mit, dass es noch bis zu Teil vier dauern könnte, bis man soweit sei. Dennoch werde Alien - Paradise Lost weitere Einblicke in das Universum gewähren. Es gebe sogar eine direkte Verbindung zu Sigourney Weavers Charakter Ripley, wie er verkündet. Auch der Xenomorph, wie man ihn aus dem Alien-Franchise kennt, wird eine Rolle spielen.

Trotz der Titeländerung werde Alien: Paradise Lost noch immer direkt an Prometheus anschließen. "Selbstverständlich", so Scott auf diese Frage. "Hast du jemals Paradise Lost von John Milton gelesen? Auf eine lustige Art und Weise ist es eine interessante Basis für das Dunkle in Alien: Paradise Lost. Wo der gutaussehende Kerl absolut böse ist und all die Mädels kriegt und in Nachtclubs geht. Der andere Kerl, der nicht so gut aussieht, ist todlangweilig und sitzt zu Hause. Auf eine witzige Art haben wir es als die Basis dafür genutzt. Alien: Paradise Lost ist ziemlich gruselig, weil es direkt an den ersten Film anknüpft, wo Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) sagt, 'Ich will dahin, wo sie herkamen.' Und man hat Michael Fassbender in zwei Teilen, also baut sie ihn langsam wieder zusammen. Sie werden in die Welt der Ingenieure vordringen. Das ist der Ort, wo sie hingehen werden. Sie werden herausfinden, wer solch eine schlimme biomechanoide Kreatur erschafft, die wie ein massives Bakterium wirkt."

Interessant sind in dieser Hinsicht auch die Hinweise, die durch die Titel gegeben werden. Während Prometheus nach dem griechischen Gott / Titan benannt wurde, ein Freund und Kulturstifter der Menschen, der ihnen das Feuer brachte, in gewisser Hinsicht also den Fortschritt und die Unabhängigkeit von den Göttern, geht es in Miltons Gedicht Paradise Lost, wie es der Titel bereits andeutet, um Satan und den Verlust der Unschuld von Adam und Eva - die Vertreibung aus dem Paradies. Zum Trost erhalten die beiden jeweils einen Blick in die Zukunft (Adam) und einen Traum vom wiedergewonnenen Paradies (Eva).

Es bleibt abzuwarten, wie die Story ausfallen wird. Da Scott durchaus wieder mehrere Filme plant, kann man davon ausgehen, dass nicht alle Fragen beantwortet werden. Stattdessen dürften sogar neue hinzukommen.

Alien: Paradise Lost wird ab dem 30. Mai 2017 in den Kinos laufen.