Gibt es sie eigentlich noch, die beinharten Fans, die selbst nach zwei „Alien vs. Predator“-Verquatschungen noch die Daumen für eine weitere Treibjagd des extraterrestrischen Jägers drücken? Wirklich gut hat es die Franchise-Mühle mit dem einstigen Monsterstar ja schließlich nicht gemeint.
Heute, im Jahr 23 nach dem legendären Original, gibt es natürlich probate Mittel gegen den schleichenden Markenverfall. Diese Wunderwaffe, vom Studio liebevoll „Reboot“ oder noch besser „Re-Imaging“ betitelt, kommt meist dann zum Einsatz, wenn entweder a) der Karren verdammt tief im Dreck steckt oder b) der Drehbuch schreibenden Zunft mal wieder nichts Originelles einfallen will. Wie im Falle von „Predators“.
Besser als "Alien vs. Predator" - was in diesem Fall trotzdem eine Enttäuschung bedeutet.FazitMoment, Moment: Ein echtes Reboot ist „Predators“ ja eigentlich nicht. Produzent Robert Rodriguez, laut eigenen Angaben der Welt größter „Predator“-Fan, geht seit den Neunzigern mit einer Idee schwanger, die er den Studios regelmäßig unter die Nase hielt. Ursprünglich drehte sich da noch alles um Major Dutch Schaefer, den Helden des Erstlings. Als dessen Impersonifikator zum „Gouvernator“ aufstieg, war der gute Ansatz jedoch plötzlich ziemlich unbrauchbar.
"Predators" wechselt den Schauplatz - letztlich spielt sich aber trotzdem alles im Dschungel ab.Für einen Rodriguez jedoch kein Hindernis: Ein paar Korrekturen hier und da, schon landen ein paar abgehalfterte Ex-Soldaten, Profikiller und Supersöldner auf einem fremden Planeten, der von den Yautja als Spielwiese auserkoren wurde. Die Zahl der Weltraumjäger wird mal eben von einem auf drei erhöht, der Rest ist Malen nach Zahlen mit Horrorstandards - Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip plus Tough-Guy-Finale, fertig ist der Actionkracher.
Warum sich „Predators“ dennoch eher nach Reboot anfühlt, ist schnell erklärt: Rodriguez und sein Regisseur sind vor lauter Ehrfurcht vor dem Original von 1987 derart erstarrt, dass ihnen dabei glatt entgangen ist, einen neuen Film zu drehen. Szene für Szene klappert der dritte Teil die Schlüsselmomente des Schwarzenegger-Vehikels ab, oftmals werden die „geborgten“ Ideen sogar aus denselben Kamerawinkeln gefilmt.
Wer hat diese beiden in einen toughen Männerfilm gecastet?Somit klärt sich übrigens auch die Frage, warum „Predator“ nicht einfach mit einer „3“ im Titel bedacht wurde, sondern ein simples „s“ an den Namen geklatscht wird. Eine höhere Seriennummer steht schließlich immer auch für Fortschritt und Veränderung – allesamt Attribute, die man in „Predators“ schwerlich finden wird. Rodriguez und sein Team gehen vermeintlich auf Nummer sicher – wer alles genau so macht wie das Original, kann ja scheinbar nicht falsch liegen.
Interessant ist allerdings, dass den Herren selbst das tumbe Abfilmen von vorgegebenen Wegmarken nicht gelingen mag. Regisseur Nimrod Antal will zum wüsten Treiben rein visuell so gar nichts einfallen - als kühler Beobachter inszeniert er schlicht drauflos, beinahe jedes einzelne Bild in John McTiernans Klassiker sieht im direkten Vergleich besser bzw. atmosphärischer aus. „Predators“ ist über weite Teile „Predator“ – nur drei Klassen schlechter.
Regie: Nimród AntalGenre:HorrorFilmstart: Spieldauer: 105 minDarsteller:Laurence Fishburne, Danny Trejo, Adrien Brody
Snow White & the HuntsmanKinostart: 31. Mai 2012 Video ansehen
Pakt der RacheKinostart: 01. Juni 2012
Ein Jahr vogelfrei!Kinostart: 14. Juni 2012 Filmkritik lesen
Mass Effect 3
Diablo 3 KomplettlösungKomplettlösung: Alle Quests, Klassenguides, Tipps
Diablo 3 TestJetzt endlich: unser finaler Test mit Wertung
Risen 2: Dark Waters KomplettlösungMit der Komplettlösung die Meere befreienMit der derzeitigen und auch weiteren Benutzung dieser Seite stimmen Sie unseren Nutzungsbestimmungen zu.
Copyright 2003-2012, Webguidez Entertainment GmbH
Impressum | Team | Jobs | Netzwerk | Get Hosted | FAQ | Kontakt
gamona Server und Datenbanken werden professionell gewartet von der Comtrance GmbH
Und dann noch Explosionen die aussahen wie aus einem Computergame aus denn 90ern.
Mit dem Film können sie nur Gewinn machen, weil mehr als 30 Mio davon sind 20 die Gehälter für die Schauspieler kann er nicht gekostet haben!!!!
2/10 Punkte mehr verdient er nicht
recht haste
en.wikipedia.org/.../File:Aliens_versus_Predator_-_comic_cover.jpg
(Achtung, Wiki beschreibung spoilert den kompletten Inhalt).
Sind die alle so verschuldet oder verarmt, das sie sich das Gage-Einstreichen für solch einen Dreck nicht verkneifen können?
Dan O'Bannon würde sich im Grab umdrehen und die Erfinder und Zeichner, deren Predator-Mythos hier aufs billigste verhackstückt und entzaubert wird, müssen doch im Dreieck kotzen.
Oder aber es ist der denkbar schlimmste Gau den man sich vorstellen kann! Der Zuschauer hat sich als völlig niveaulos gegenüber Hollywood geoutet und das sogar für den Bereich SciFi/Horror.
Früher und in jüngster Vergangenheit waren B- und C-Pictures ja noch Kult aber wir sind ja scheinbar wirklich im letzten Drittel des Alphabets angekommen zu sein. Gemessen an den heutigen Kino-Eintrittspreisen ist das Abzocke erster Güte.
Mittelrerweile sollte man von allem was Alien-, Predator-, oder AvP-Betitelt ist Abstand nehmen und einen großen Bogen machen.
Die Namen und Titel, die sich in der Vergangenheit durch Qualität manifestiert hatten, werden nur noch fürs Kohle-Abmelken genutzt.
Ein bodenlos-schlechter und niveauloser Mist, der Film. Spielt in einer Liga wie der ebenfalls bodenlos-schlecht-niveaulose AVP 2.
Und dann noch Explosionen die aussahen wie aus einem Computergame aus denn 90ern.
Mit dem Film können sie nur Gewinn machen, weil mehr als 30 Mio davon sind 20 die Gehälter für die Schauspieler kann er nicht gekostet haben!!!!
2/10 Punkte mehr verdient er nicht
Nur was zum Teufel soll dieser Hauptdarsteller, der wie ein jüdischer KZ-Häftling aus sieht?
Also eine schlechtere Besetzung für diese Rolle hätte ihnen wohl kaum einfallen können..
Schon ekelhaft wie dieser Autor argumentiert. Das grenzt ja an Rassismus, Herr Hain!
Nicht, wenn man weiß, wie Robert Rodriguez Filme entstehen. Er (Mexikaner) leitet die Troublemaker Studios (Wo? Richtig: Mexiko), wo er seine Filme möglichst günstig produzieren kann - das südamerikanische Osteuropa quasi. Dort arbeiten selbstredend auch einheimische Künster - allesamt qualifiziert, aber preiswert.
Die Bezeichnung "mexikanische Hilfsarbeiter" ist da sicher etwas spitzer formuliert, aber nicht rassistisch - so etwas findet hier keinen Platz.
Schon ekelhaft wie dieser Autor argumentiert. Das grenzt ja an Rassismus, Herr Hain!
kann gamona ja nichts zu, dass heutzutage fast nur noch Mist produziert wird...
Naja das hab ich nun wirklich nicht erwartet, aber nach jedem Predator Film, war immer dieses Gefühl der Begeisterung, sogar wenn ich sie heute noch sehe. Beim neuen Teil, hat das irgendwie gefehlt. Ziemlich schade.
Der Urpredator ist ja auch erst schlappe 20 Jahre alt, warum sollte man hier Entwicklung in der Intelligenz von Dialogen erwarten.
Was eine Logik, die Western von John Wayne hatten auch ihre Zeit, aber man darf doch wohl eine gewisse Entwicklung erwarten.
Bitte wie kann man wirklich einen Film aus den 80'er (die Hochzeit der Action-Unterhaltung ohne viel Hirn) mit der heutigen Zeit vergleichen und sich auf das Niveo der 80'er stellen.
Damals waren solche Dialoge ok weil sie "neu" waren und anders als die Heimatfilme und klassischen Hollywoodstreifen. Aber heute würden solche Qulaitäten nur noch als Nostalgiestreifen annehmbar sein. Siehe der Neue mit Silvester Stallone, Jet Lee, Bruce Willis usw.. Die Jungs wissen was sie vor 20 Jahren gebracht haben und lehnen noch einmal erinnernt daran an. Aber dies hier sollte doch einen anderen Anspruch haben.
Für mich geht die Kritik in Ordnung, halt schonungslos wie immer auf Gamona geschrieben.
54 74 90 2014.der neue song, jetzt bei itube zum download..haha
"Du blutest, Mann!" - "Ich habe keine Zeit zu bluten."
oder
"Wenn es blutet, können wir es töten"
oder
"Du bist so... abgrundtief häßlich!"
:D
Werde mir den neuen Predators auf jeden Fall geben, schlechter als die beiden miserablen AvP Filme kann er ja nicht sein.
@ahja: Aha, From Dusk Til Dawn, Sin City und Planet Terror sind also für überschätzt? Oo
Ich finde es sind einer der coolsten Actionfilme für nen unterhaltsamen DVD Abend mit Kumpel und ein paar Bierchen ;)
Wo das denn? "Predator" ist ein moderner Klassiker des B-Kinos. Daher auch die Überschrift "Wie Predator - nur schlechter".