Auf der WonderCon gaben die Hauptdarsteller und Regisseur Matt Reeves von Planet der Affen: Revolution ein Interview.

Planet der Affen: Revolution - Cast und Regisseur im Interview auf der WonderCon

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Primaten mit Knarren - irgendwie recht realitätsnah, oder nicht?
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Auf der WonderCon, einer jährlichen Convention für Filme, Comics und Science Fiction sprach Comingsoon mit den Darstellern Gary Oldman, Andy Serkis, Kerri Russell und Regisseur Matt Reeves und sprach mit ihnen über den kommenden Film Planet der Affen: Revolution, dem Sequel zum 2011er Hit Planet der Affen: Prevolution.

Interessant ist, dass Gary Oldman, obwohl er in einigen Science Fiction Filmen mitgespielt hat, persönlich gar kein Fan des Genres ist. Zwar habe er als Kind Planet der Affen gemocht, Filme wie die 'Star Wars'-Reihe habe er aber nie verstanden. Und obwohl er in Christopher Nolans 'Dark Knight'-Trilogie Commissioner Gordon verkörperte, hat er noch nie einen Batman-Comic gelesen. Dass er in einigen Science Fiction Filmen mitgespielt hat, liege nur daran, dass er eben auch das Essen auf den Tisch bringen müsse.

"Sie sagen, dass sie dich gern in Lost in Space sehen würden, und du fragts dann, 'Was gibt es noch so?' 'Nichts.' ' Na gut, dann mach ich eben das'", so Oldman.

In Planet der Affen: Revolution gibt es auch nicht das klassische Gut und Böse. Keine der Parteien ist wirklich böse. Menschen wie Primaten wollen lediglich ihre Rasse schützen. Dennoch könne man Oldmans Charakter wohl als eine Art Terroristen bezeichnen.

Andy Serkis wird auch wieder in die Rolle des Caesar schlüpfen. Seinen Caesar lehnte er an einen Schimpansen an, der wirklich existiert hatte - Oliver, an dem in den 70er Jahren viele Experimente durchgeführt wurden, weil man annahm, er sei der Nachkomme von Mensch und Affe. Serkis habe viel Zeit damit verbracht, das Verhalten von Affen, ganz besonders in Gegenwart von Menschen zu beobachten und zu studieren. So sei ihm aufgefallen, dass die Affen in Gefangenschaft wesentlich schneller bewegen würden als die Affen in den Bergen Ruandas. In Planet der Affen: Revolution muss Caesar nach Jahren erkennen, dass er mit der Befreiung der Affen aus der Gefangenschaft des Menschen eine schwere Bürde auf sich geladen hat. Daher sei es dieses Mal für Serkis umso mehr eine Herausforderung gewesen, Caesar darzustellen, all die emotionalen und sprachlichen Eigenschaften auf die Leinwand rüberzubringen.

Im Film tauchen im Übrigen Charaktere auf, die auf die Namen Ellie, Dreyfus und Malcolm hören. Laut Regisseur Reeves sei die zufällige Referenz an Steven Spielberg rein zufällig, doch es freue ihn, dass jemand darauf aufmerksam geworden ist.

Planet der Affen: Revolution startet am 7. August 2014.