Wenn es um die eigenen Marken geht, dann schützt Nintendo diese möglichst mit ganzem Einsatz. So geschehen auch bei Adam Sandlers Film Pixels, der am 30. Juli 2015 in die Kinos kommen wird. Es dauerte laut Regisseur Chris Columbus (Kevin – Allein zu Haus, Harry Potter) Monate, bis Nintendo das Go gab.

Pixels - Es dauerte Monate, bis Nintendo Donkey Kong für den Film freigab

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"Ich war begeistert, da das Drehbuch eine Centipede-Szene und eine Szene mit Pac-Man enthielt, aber was der erste Drehbuchentwurf nicht hatte, war Donkey Kong. Nach Monaten an Meetings mit Nintendo stimmten sie zu, dass wir Donkey Kong und das korrekte Gameplay mit Respekt behandeln, was sehr wichtig war. Für uns war es ein Volltreffer, Donkey Kong in den Film bringen zu können", so Columbus.

Nintendo hatte bereits für den Film Ralph reichts (Wreck-It Ralph) den Fiesling Bowser freigegeben. Ansonsten ist der japanische Konzern sehr zurückhaltend, wenn es um solche Lizenzen geht.

Wenn sich Nintendo in Gesprächen und Interviews in der Vergangenheit zum Thema Film geäußert hat, dann machte man häufig darauf aufmerksam, dass man die eigenen Marken schützen wolle, da durch Filme einiges falsch gemacht werden könne.

Nintendos Reggie Fils-Aimé äußerte sich vor längerer Zeit: "Ich denke, weil wir eine zufriedene Firma sind und wir unsere Franchises lieben, dass solche Deals nur selten abgeschlossen werden, um unsere Franchises in einer anderen Art und Weise zum Leben zu erwecken. Das sind unsere Kinder", so Reggie.

Übrigens: Schaut doch noch einmal heute gegen Abend vorbei, dann könnte euch in der Gewinnsektion möglicherweise etwas zu Pixels ins Auge springen. Werft auch einen Blick auf unsere Pixels-Filmkritik, wenn ihr wissen wollt, ob Sandlers Film etwas taugt.